Beachvolleyball
Topgesetzte Duos sind auf dem heissen Sand im Herzen von Basel zu bewundern

Die Coop Beach Tour gastiert am Rheinknie. Die Schweizerinnen Romana Kayser und Muriel Grässler gehören zu den Favoritinnen auf den Sieg. Im Männertableau sind Sébastien Chevallier und Mats Kovatsch topgesetzt.

Paul Ulli
Merken
Drucken
Teilen
Romana Kayser (hinten, hier an der Europameisterschaft) ist mit Muriel Grässler in Basel Favorit.keystone

Romana Kayser (hinten, hier an der Europameisterschaft) ist mit Muriel Grässler in Basel Favorit.keystone

keystone

Der Sand ist abgeladen, die Tribünen aufgebaut und die Sommersonne brennt vom Himmel. Genau die richtigen Voraussetzungen für die vierte Station der diesjährigen Coop Beach Tour vom 3. bis 6. August auf dem Basler Barfüsserplatz.

Je acht Frauen- und Männerteams wollen den Sieg vor aussergewöhnlicher Kulisse holen. Nach der Qualifikation ab 15 Uhr eröffnen Leonie Güttinger und Lokalmatadorin Saskia Seghers das Frauenturnier am Samstag mit ihrem ersten Gruppenspiel gegen die starken Brasilianerinnen Moreira/Silva Jorge.

Als Favoritinnen auf den Turniersieg gelten aber ganz klar die topgesetzten Schweizerinnen Romana Kayser und Muriel Grässli.

Aus regionaler Sicht interessiert beim Frauen-Wettbewerb vor allem das Duo Sarah Leemann/Fabienne Geiger. Die 19- jährige Geiger gilt als eines der grössten Volleyballtalente der Gegenwart und spielt schon seit zwei Jahren in der Indoor-Meisterschaft erfolgreich beim Nationalliga-A-Klub Sm’Aesch Pfeffingen.

Die in Kaisten wohnhafte Schülerin muss sich schon sehr bald entscheiden, ob sie in Zukunft auf die Karte Beachvolleyball setzen will. Ein gutes Turnier in fast heimischer Umgebung würde der kämpferischen Sportlerin den Entscheid wohl etwas leichter machen.

Die Wild Card bei den Frauen wurde vom Veranstalter an Ilke Meertens und Dineke van Dijken aus Holland vergeben.

Im Männertableau sind Sébastien Chevallier und Mats Kovatsch als Nummer 1 gesetzt. Um aber den angestrebten Turniersieg realisieren zu können, müssen die beiden in erster Linie zwei starke Brüderpaare aus dem Weg räumen.

Neben Jonas und Gabriel Kissling (Nr. 2) sind vor allem die Titelverteidiger Roman und Andreas Sutter zu beachten, welche vor Jahresfrist mit einem tollen Finalspiel das Basler Publikum zu begeistern wussten. Konkurrenz für die Schweizer Duos kommt vor allem aus Südamerika.

Renzo Cairus und Nicolas Zanotta aus Uruguay erhielten neben den Hoyer-Brüdern aus Dänemark eine Wild Card.

Am Sonntag eröffnen dann die Frauen mit ihren Gruppenspielen ab 11 Uhr den zweiten Turniertag, ehe dann am Nachmittag ab 16 Uhr die Männer ins Geschehen eingreifen.

Nach den letzten Gruppenspielen vom Montag (11 Uhr) und den abendlichen Viertelfinals ab 18 Uhr geht das Turnier am Dienstag mit den Halbfinals ab 11 Uhr und den Finals ab 17 Uhr in die entscheidende Phase. Der Eintritt in die Arena auf dem Barfüsserplatz ist an allen Tagen frei.