Wer 16 von 17 Partien gewonnen, 49 Punkte von möglichen 51 Zählern erreicht hat und die Rangliste mit 14 Punkten auf die ersten Verfolger (Münsingen und Luzern U21) an­führt, ist ein grosser, würdiger Tabellenführer.

Alle Torchancen vergeben

Dass Solothurn-Trainer Dariusz Skrzypczak (welcher in der Vorsaison den FC Black Stars trainiert hatte) wegen gewichtigen Ausfällen einige signifikante Umstellungen vornehmen musste, führte dazu, dass in den ersten 45 Minuten die Gäste aus Basel zumindest eben­bürtig, bezüglich Abschlussmöglichkeiten (und Torchancen) Vorteile hatten. So musste Tor­hüter Jeffrey Grosjean gleich zweimal innert kürzester Zeit (19./22.) gegen den freiste­henden Oumar Gaye retten.

Und in den Endminuten der ersten Halbzeit streifte zuerst ein Kopfball von Sidy Dieng den Aussenpfosten, bevor in der Nachspielzeit Grosjean grandios gegen Moja Ola Uruejoma abwehrte. Den Nachschuss von Gaye konnte Edin Hasanovic mirakulös auf der Torlinie abwehren respektive befreien. Eine Führung des FCBS wäre zu diesem Zeitpunkt verdient, ja zwingend gewesen.

Mit dem ersten Angriff in Rückstand

Aber mit dem ersten Angriff der zweiten Halbzeit ging der Gastgeber in Führung. Loic Chatton hatte das Laufduell gegen die Basler Abwehr gewonnen und zusätzlich noch Gäs­tekeeper Steven Oberle ausgespielt und überlegt ins Gehäuse eingeschoben.

Bledar Bi­naku, der Winterzuzug der „Blägg“, hatte in der 53. Minute nochmals eine gute Aus­gleichschance. Danach bauten die Gäste ab, während der Gast immer dominanten wurde, die Partie kontrollierte und primär achtete, nichts mehr anbrennen zu lassen. Mit einem wunderschönen Hocheckschuss erzielte Sacha Stauffer das 2:0, was gleichbedeutend mit der Siegsicherung war. 

Fazit: Die Black Stars brachten den Leader, zumindest in den ersten 45 Minuten, in Schwierigkeiten, zuletzt aber setzte sich die Solidität der Platzherren durch. An ihrer fast makellosen Bilanz gibt es momentan nichts zu rütteln.