Tennis
Traditionsklubs mit ähnlichen Saisonzielen

Dieses Jahr starten aus der Region Basel gleich zwei Aktivmannschaften in die Interklubmeisterschaften der zweithöchsten Liga. Die Frauencrew vom Basler LTC und die Old-Boys- Männer starten am Samstag (12 Uhr) zu Hause in die Interklubsaison.

Yvonne Stampfli
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Diana Carollo N3 (40), Sissach.

Diana Carollo N3 (40), Sissach.

Zur Verfügung gestellt

Wie bereits letztes Jahr kann die Frauencrew vom Traditionsklub Basler LTC als auch das neu aufgestiegene Männerteam von Old Boys in der NLB aufschlagen. Für die Baslerinnen des BLTC’s ist es bereits die zweite Saison in dieser Liga. Letztes Jahr konnte sich das Team von Jessica Anner auf diesem Niveau gut behaupten.

Heuer will die Mannschaft das Mittelfeld anpeilen und somit auch den Ligaerhalt sichern. Die Spielstärken des Teams liegen zwischen aktuell N3 und R2. Ungewöhnlich sind in dieser Gruppe sechs Teams. Wer Mitte Juni Gruppenleader ist, steigt in die NLA auf, wer am Tabellenende liegt, steigt ab.

Timea Bacsinszky bei Stade-Lausanne

Hier gibt es also keine Auf- respektive Abstiegsspiele. Anner, welche für Old Boys bereits in der NLA gespielt hat, rechnet wie alle Jahre mit Überraschungen bei den Gegnerinnen. Allerdings habe nur Stade-Lausanne den Aufstieg als Saisonziel angegeben. Diese haben sich verstärkt mit Timea Bacsinszky aktuelle Nummer drei der Schweiz.

Somit gilt dieses Team als Gruppenfavorit. Brugg, Luzern Lido, Geneva Country Club und Seeburg Kreuzlingen sollten in etwa auf Augenhöhe liegen, analysiert die R1-Spielerin. Stolz ist Anner, dass viele ihrer Spielerinnen aus der Region Basel und Frenkendorf stammen, nur Marie Klocker ist aus Frankreich und Sarah Moundir aus Luzern. Und: «Die Stammspielerinnen von der Aufstiegssaison sind grösstenteils immer noch dabei.»

In der NLB behaupten

Anders sieht es bei der Herrencrew der Old Boys aus. Da sie dieses Jahr als Neulinge in der NLB gelten, müssen sie sich zuerst behaupten. «Wir sind absolut konkurrenzfähig», erklärt Teamverantwortlicher Julien Rousseau.

«Natürlich ist es immer schwierig vorauszuschauen. Nyon und Luzern Lido könnte sehr stark sein, es kommt halt darauf an, wer wann spielt», sagt der R3-Spieler. Er selber spielt in der NLC sowie in der 1. Liga mit, wenn er es organisatorisch einrichten kann, wird Rousseau auch im Fanionteam dabei sein, allerdings nicht als Spieler sondern «nur» als Captain. Sein Team steht noch nicht vollständig, da er kurzfristig zwei Absagen von ausländischen Spielern erhalten hat.

In letzter Woche auf Spielersuche

Jedoch ist Rousseau optimistisch bis zum Samstag einen weiteren Spieler aus dem naheliegenden Ausland – Deutschland oder Frankreich – verpflichten zu können. Was sicher ist, dass das Herrenteam den Saisonauftakt gegen Allmend Luzern am Samstag um 12 Uhr zu Hause in Angriff nimmt. Auch die Frauen spielen zur gleichen Uhrzeit daheim gegen Brugg