Eishockey

Trotz 54 Schüssen eine Niederlage: Der EHC Basel verzweifelt in Münsingen

Lange Gesichter bei den Baslern: Sie verlieren trotz krasser Überlegenheit gegen Münsingen.

Lange Gesichter bei den Baslern: Sie verlieren trotz krasser Überlegenheit gegen Münsingen.

Ein über fast die ganze Spielzeit überlegener EHC Basel verliert in Wichtrach gegen den EHC Wiki-Münsingen mit 2:3 nach Penaltyschiessen. Die Basler bekundeten mit vier Schüssen an die Torumrandung viel Pech.

Die Niederlage gegen Wiki-Münsingen kam für den EHC Basel äusserst unglücklich zustande. Bis auf eine Phase gegen Ende der regulären Spielzeit, in der die Berner sich mehr Möglichkeiten erspielten als die ganzen 50 Minuten zuvor, drückte Basel der Partie klar den Stempel auf. Die Gäste liessen den Puck gut laufen, antizipierten in der neutralen Zone gut und erkämpften sich viele Scheiben. Offensiv schossen sie mehrfach aufs Tor. Doch der sehr gut aufspielende Sandro Zaugg im Tor Wiki-Münsingens liess keine Abpraller zu und hielt sicher. Und wenn er dann doch mal machtlos war, rettete die Latte oder der Pfosten. Ganze vier Mal war das der Fall.

Effizienz und Wettkampfglück als Unterschied

Effizienter und mit mehr Wettkampfglück agierte eindeutig Wiki-Münsingen. Der erste Treffer war ein Eigentor von Michael Maurer, der unglücklich und unhaltbar für Tim Guggisberg ablenkte. Das zweite Tor Sekunden vor Ende des Mitteldrittels war die gefühlt erste richtige Chance der Berner. Die Tore bei Basel erzielten Thomas Büsser nach einem Flügellauf von Eric Himelfarb sowie Jan Zwissler im stark überlegenen Mittelabschnitt.

Matchpuck in Überzahl nicht genutzt

Basel hatte mehrere Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden, auch im Powerplay. Insbesondere bei den Überzahlsituationen zum Ende der regulären Spielzeit und zu Beginn der Verlängerung hätte Basel den Siegtreffer erzielen müssen. So entschied das Penaltyschiessen die Partie, in dem die Gastgeber abermals das glücklichere Team waren.  Nach 10 Schützen trafen Himelfarb für Basel und Kiener für Münsingen. Der entscheidende Treffer gelang Lüthi mit dem insgesamt zwölften Penalty.

Trotz der Tatsache, dass Basel nur einen Punkt in die Nordwestschweiz mitnehmen konnte, zeigten die Spieler von Trainer Christian Weber eine Leistung, auf der sich aufbauen lässt. Im Moment fehlen schlicht die Tore. Bereits am nächsten Dienstag erhält die Mannschaft die Möglichkeit, es gegen den EHC Chur in dieser Hinsicht besser zu machen.

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