Unihockey

Trotz Lichtblick erneuter Rückschlag für die Damen von Basel Regio

Die Baslerinnen verbleiben auch nach dieser Doppelrunde auf einem Play-out-Platz.

Die Baslerinnen verbleiben auch nach dieser Doppelrunde auf einem Play-out-Platz.

Nach vier Niederlagen in Serie fanden die Damen von Unihockey Basel Regio gegen Lejons Zäziwil auf die Siegesstrasse zurück. Im zweiten Spiel der Doppelrunde gelang die Konsolidierung aber nicht. Die Baslerinnen unterlagen dem UHC Zugerland mit 5:7.

Im ersten Spiel der Doppelrunde begrüssten die Damen NLB von Unihockey Basel Regio zuhause die UH Lejons Zäziwil. Nach vier Niederlagen in Serie (eine nach Verlängerung) gelingt den Baslerinnen ein überzeugender 9:3-Erfolg gegen die Bernerinnen.

Die Damen starteten für einmal dominant in eine Partie. Gegen die Lejons war das Team von Anfang an spielbestimmend und ging verdient mit 2:0 in die erste Pause. Die Baslerinnen liessen die Gäste laufen und warteten geduldig auf die offenen Räume. Einen grossen Anteil an dieser 2-Tore-Führung wie auch am weiteren Verlauf des Spiels hatte einmal mehr die stark aufspielende Torhüterin Carmen Mettler, die zurecht auch zum "Best Player" gewählt wurde. Mit ihren Paraden hielt sie das Team im Spiel!

Führung wird ausgebaut

Im Mitteldrittel baute das Team dann konzentriert und nie nachlassend die Führung auf 6:1 aus. Statt einem Rückstand nachlaufen zu müssen und immer nur zu reagieren, gestaltete und kontrollierte das Team das Match über weite Strecken. Die in den letzten Partien oft bemängelte Effizienz im Abschluss schien wie weggeblasen. Viele Spielerinnen konnten sich in die Liste der Skorerpunkte einschreiben, viele sogar mehrere Mal. 

Im letzten Drittel liessen dann die Kräfte etwas nach, und das Team musste dem Gegner zwei weitere Gegentore zugestehen. Im Gegensatz zu Spielen zuvor trafen die Baslerinnen aber auch drei Mal selber. Der ”Chancentod" war scheinbar im Urlaub. Das Heimteam hielt aber den Druck weiterhin aufrecht. So ging auch dieses Drittel wie das ganze Spiel letztlich klar zugunsten von Basel Regio aus. Der 9:3-Erfolg war hochverdient und fast so etwas wie ein Befreiungsschlag.

Niederlage gegen den Tabellenletzten UHC Zugerland

Zu Beginn des ersten Drittels schien alles noch nach Plan zu laufen. Das Team konnte den ersten Treffer des Spiels erzielen. Trotz vieler guten Chancen wollte der Ball im weiteren Spielverlauf den Weg einfach nicht mehr ins Tor finden. Im Gegenteil liessen sich die Baslerinnen von den vielen entgangenen Torchancen etwas aus dem Konzept bringen. Zur Drittelspause hatten die Innerschweizer dafür ausgeglichen.

Nur wenige Sekunden nach Anpfiff stellte Basel Regio die Führung aber wieder her. Zug konnte in der Folge zunächst nochmals ausgleichen und anschliessend erstmals mit 3:2 in Führung gehen. Doppeltorschützin Jael Steiner glich in Überzahl noch vor Drittelsende wieder aus. Das Resultat der beiden ersten Drittel spiegelte auch den ausgeglichenen Charakter der Partie. Erfreulich war, dass die Baslerinnen bis zu diesem Zeitpunkt zum zweiten Mal in Folge nicht früh in einen Rückstand gerieten, sondern immer auf Augenhöhe agierten.

Verbleib auf dem Play-out-Platz

Ein Powerplay-Tor brachte dann die erneute Führung von Zugerland im Schlussdrittel. Kurz darauf fiel auch noch das 5:3. Als dann gar das 6:3 fiel, rappelte sich Basel Regio unmittelbar danach noch einmal mit letzten Kräften auf und verkürzte in nur 39 Sekunden zum 6:5! Innert 70 Sekunden fielen so 3 Tore. Es waren noch 6 Minuten zu spielen und das Heimteam nahm sein Time-Out. Was auch immer der Coaching-Staff an Vorgaben machte, diese schienen zu wirken. Nur 30 Sekunden später erzielte Zugerland den Siegestreffer zum 7:5. Die Aufholjagd der Baslerinnen wurde nicht belohnt. 

So erfreulich der hohe Sieg am Samstag gegen Zäziwil war, die Niederlage gegen Schlusslicht Zugerland wiegt schwer. Nicht nur verbleibt das Team so auf einem Play-out-Platz, es hat damit Zugerland ermöglicht, auf nur einen Punkt aufzuschliessen.

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