In diesem Jahr geht es beim Basel Head, der interessanten und in ihrer Art einmaligen Ruderregatta auf dem Rhein, Nach drei verregneten oder verschneiten Wochenenden hoffen die Organisatoren, zusammengesetzt aus fünf Rudervereinen aus drei Ländern, am Samstag auf gutes Wetter.

Ruderexperte Peter Gissler zeigt sich zuversichtlich: «Seit Montagabend ist klar, dass das Rennen definitiv auf der Originalstrecke und nicht in Niffer (Fr) auf dem Rhein/Rhône-Kanal durchgeführt wird. Die Meteorologen versprechen für den Renntag gutes Wetter und sonst hilft nur noch Beten.»

Rekord ist möglich

Auch in der diesjährigen Austragung, welche um 14 Uhr startet und mit der Siegerehrung um 16 Uhr endet, führt die Strecke für die über 550 Ruderer über 6,4 Kilometer vom Start bei der Klingentalfähre rheinaufwärts bis zum Kraftwerk Birsfelden.

Nach der 180-Grad-Wende verläuft die Strecke dann weiter stromabwärts bis zum Ziel im Startgelände: «Es ist für einen Rudersportler immer wieder eine grosse Herausforderung auf dem Rhein zu rudern. Unter Brücken hindurch, wenden und dann die beste Strömung bis hinunter ins Ziel zu finden», sagt der Schweizer Olympiateilnehmer von London, Simon Niepmann. Wenn alles zusammenpasst, könnte der starke Schweizer Achter den Streckenrekord von Pôle France Nancy mit 19:16,68 aus dem Vorjahr knacken.

Finalissima für Vonarburg/Stofer

Prominenz wird es am Samstag sowohl auf dem Wasser als auch an Land geben. Die besten Schweizer Ruderer der letzten Jahre, André Vonarburg und Florian Stofer, werden in Basel das letzte Rennen ihrer Karriere bestreiten und die Olympiasiegerin im Mountainbike, Sabine Spitz aus Murg (Südbaden), darf den hellgrünen, schnittigen Trophy-Achter taufen und den Siegern überreichen.