War vor Wochenfrist, beim 5:1-Sieg gegen den SC Zofingen das Wetter (legendärer Schneefall  mit Platzräumung zur Pause) der Protagonist gewesen, so war die Witterung vor Anpfiff ebenfalls ein Thema. Blitz und Donner mit starkem Regenfall waren die äusse­ren Begleitumstände. Danach besserte sich das Wetter – und nach 23 Minuten war die Partie vorentschieden.

Dies, weil «Blägg» sofort ins Spiel fand, kompakt stand, wenig bis nichts zuliess und innert 150 Minuten mit einem Doppelpack durch Deny Gomes (dieser hatte wegen Blessuren einige Partien gefehlt und litt an «Ladehemmung») und Mergim Ahmeti die Partie schnell in die gewünschten Bahnen lenkte.

Drei Tore innert vier Minuten

Auch die zweite Halbzeit bot anständige Fussballkost. Das ist im Falle der Gastgeber nicht ganz selbstverständlich, wenn man um die Krise beim Rekordmeister weiss. Die Unruhen um das Fanionteam haben auch die Nachwuchsabteilung erfasst. In ein kleines Wellental der Gefühl wurde man nach einer Spielstunde versetzt.

Das Anschlusstor durch Alessan­dro Casciato, mittels Kopfball, wurde wenig später durch Donat Rrudhani beantwortet. Die­ser erfreut sich seit Wochen einer konstanten Höchstform und trifft in jedem Match. Aber der GC-Nachwuchs bewies Moral und postwendend erzielte Mergim Bajrami das 2:3. Es folgte nun die einzige Phase, in welcher die defensive Stabilität bei den «Schwarz-Ster­nen» ein wenig wackelte. Andererseits hatte der Gast vom Rheinknie immer wieder Kon­termöglichkeiten, doch es dauerte bis zur 85. Minute, ehe Gomes mit seinem zweiten per­sönlichen Tor die Partie endgültig entschied.

OB definitiv abgestiegen

Mit diesen Sieg verbleibt der FCBS an der Tabellenspitze; erster und einziger Verfolger ist der FC Solothurn, der im Stadion Schützenmatte gegen den BSC Old Boys Basel zu ei­nem glücklichen 1:0-Sieg kam. Dass das entscheidende Tor mit dem ersten vernünftigen Angriff in der 89. Minute fiel, spricht nicht für den Aufstiegsteilnehmer Solothurn. Oder wie es langjährige, verdiente OB-Exponenten treffend sagten: «Ist man hinten, erhält man un­nötige Gegentore in den letzten Minuten und versinkt kontinuierlich im Sumpf; wenn man hingegen vorne ist, läuft es wie geschmiert».

Dernière gegen den FC Luzern 

Am nächsten Samstag empfangen die Black Stars den Nachwuchs des FC Luzern. Ein kapitaler Match für … die Innerschweizer, welche auf Punktezuwachs angeweisen sind, um nicht – neben den Old Boys – noch auf den zweitletzten Platz zurückzufallen. Black Stars hingegen würde mit einem Erfolg de facto den Gruppensieg «im Sack haben» und in den Barrage/Aufstiegssspielen zur Promotion League in der 1. Runde die beiden anderen Gruppensie­ger (Etoile Carouge und Baden) vermeiden. Aber die Gedanken von Cheftrai­ner Samir Ta­bakovic gehen «nur» bis zum Luzern-Spiel. Im letzten Heimspiel der Qualifi­kationsphase will der Basler Traditionsclub seinem treuen Anhang nochmals beste Fuss­ballkost bieten. Davon bekam man auf der «Blägg-Matte» in dieser memorablen Saison 2018/19 reichlich viel zu sehen.