Badminton

Uni Basel gelingt Überraschung: 5:3-Heimsieg gegen Solothurn

Der Basler NLA-Aufsteiger gewinnt schlägt die Gäste aus Solothurn. Dabei kam es zu einem Wiedersehen mit Sanya Herzig, die früher bei Uni Basel gespielt hatte.

Die Begegnung begann mit extrem ausgeglichenen Doppel. So lagen die Solothurner Christian Bösiger/Alexander Fowler gegen die Basler Kasper Ødum/Christian Kirchmayr im dritten Satz 18:16 vorne, verloren dann aber nach je zwei Matchbällen auf beiden Seiten noch 24:26.

Dieser knappe Ausgang war bezeichnend für den ganzen Sonntag: Immer wenn es eng wurde, behielten die Basler das bessere Ende für sich. So auch im Match zwischen Matilda Peterson und Monika Fischer geschehen. Zunächst sah es nach einer klaren Sache für die Baslerin aus, aber dann holte die Solothurnerin im zweiten Satz einen gewaltigen Rückstand auf – um trotzdem noch 20:22 zu verlieren.

Basler Nummer 1 mit Niederlage

Dann kam es zum sportlichen Höhepunkt. Solothurns Michael Lahnsteiner zeigte eine absolute Topleistung und lieferte sich mit Kasper Ødum ein packendes Duell. Der Däne gehörte immerhin einmal zu den Top 10 der Welt. Diesmal unterlag Ødum aber dem Österreicher nach einem spektakulären Match überraschend deutlich mit 17:21, 15:21.

Noch klarer war der Solothurner Sieg im Mixed Doppel. Aber dann drehte der Wind erneut. Basels Christian Kirchmayr gewann gegen den etwas enttäuschenden Engländer Alex Fowler mühelos, und am Schluss zeigte sich dann auch noch, dass der Solothurner Routinier Christian Bösiger ausser Form geraten ist. Gegen Luka Petric musste er den dritten Satz sogar leicht verletzt aufgeben.

Spezielle Vorzeichen für Herzig

Damit war der Basler 5:3-Sieg komplett. Für Sanya Herzig war es trotzdem ein ganz besonderer Tag: Bis vor drei Jahren nannte sie noch das Vitis Sportcenter in Allschwil ihr Zuhause. Als sich Uni Basel aus finanziellen Gründen aus der Nationalliga A zurückzog, wechselte sie zum Team Solothurn.

«Es ist schon speziell, denn es ist für mich das erste Mal, dass ich in Allschwil gegen Uni Basel spiele, und ich kenne eigentlich noch die meisten hier», sagte Herzig, die pikanterweise zusammen mit der sonntäglichen Gegnerin Marion Gruber ab und zu an einem Doppelturnier teilnimmt. Sie war nach ihren Einsätzen selbstkritisch: «Vielleicht bin ich auch ein wenig an der Solothurner Niederlage schuld. Ich war nervös und hatte mir gegen mein früheres Team selber zu viel Druck gemacht.»

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