Für die NLB-Equipe des SC Uni Basel Badminton war von Anfang an klar, wo sie in der nächsten Saison stehen will: in der höchsten Schweizer Spielklasse. Dafür haben sich die Basler mit den beiden Slowenen Luka Petric und Matevz Bajuk prominent verstärkt. Doch auch hinter den beiden ausländischen Topcracks ist das Team dank regionalen Spitzenspielern wie dem ehemaligen Nationalspieler Rémy Matthey oder der erfahrenen Doppelspezialistin Daniela Lutz gut aufgestellt.

Souverän durchmarschiert

Der Plan scheint aufzugehen. Die Basler sind in der Gruppe Ost souverän durchmarschiert und haben sich ohne Niederlage den Gruppensieg geholt. Eine Hürde muss das Team von Spielertrainer Rémy Matthey noch meistern, um den Aufstieg ins Trockene zu bringen. Im Aufstiegsspiel gegen Olympica Brig, Sieger der Gruppe West, muss Uni Basel die Gesamtbegegnung gewinnen.

«Taktische Spielerin»

«Wir sind in der Favoritenrolle, aber da es ein Hin- und ein Rückspiel gibt, kann immer etwas passieren», sagt Daniela Lutz. Die 29-jährige Baslerin, die seit Juniorenzeiten für den Klub spielt, ist eine ausgewiesene Doppel- und Mixedspezialistin. Bereits seit vielen Jahren konzentriert sie sich fast ausschliesslich auf diese beiden Disziplinen. «Ich bin eine taktische Spielerin und im Doppel gibt es gerade im Zusammenspiel mit dem Partner viel mehr Optionen. Zudem ist das Spiel schneller als im Einzel. Das fasziniert mich», schwärmt sie.

Schlüsselspiele für Lutz

Ihrem Ruf als Doppelspezialistin ist Lutz auch in dieser Saison gerecht geworden. Nur gerade drei Partien hat sie bisher verloren. In der Begegnung gegen Brig wird Lutz gefordert sein. Das Mixed- und das Damendoppel, bei denen sie voraussichtlich beide Male zum Einsatz kommen wird, sind Schlüsselspiele im Duell mit den Wallisern. «Vor allem im Damendoppel wird es interessant, denn bei Brig spielt Sabrina Angehrn, die vor einigen Jahren bei uns trainiert hat. Wir kennen uns also bestens und es wird spannend, wer sich durchsetzen wird», erklärt Lutz.

Guter Start ist gefragt

Im Hin- und im Rückspiel werden acht Matches ausgetragen, jeweils drei Herreneinzel, zwei Herrendoppel, sowie ein Mixeddoppel, ein Damendoppel und ein Dameneinzel. Für jeden Sieg wird ein Punkt aufs Mannschafskonto gutgeschrieben und die Equipe mit dem höheren Punktetotal steigt in die Nationalliga A auf.

Zwei Spiele in zwei Tagen

Die Basler reisen am Samstag nach Brig, ehe sie am Sonntag in der Vitishalle (14:00 Uhr) vor eigenem Publikum antreten werden. Ein Vorteil? «Wie mans nimmt. Wenn wir zu Hause alles klar machen, können wir gleich zusammen feiern gehen. Das wäre natürlich super. Aber im ersten Duell vorzulegen, ist ebenfalls sehr wichtig», meint Lutz.