Burstreckys
Unterhaltsames Spiel: So sehen die Burstreckys nach dem 2:2 gegen Sion aus

Der FCB hat sich unter Präsident Bernhard Burgener eine Verjüngungskur verschrieben. Vor allem Spieler aus dem eigenen Nachwuchs will man forcieren, so hielt man es im Konzept «Für immer Rot-Blau» fest. Zugleich will man wieder für mehr Unterhaltung sorgen. Mit packendem, schnellem Offensiv-Fussball. Dem Konzept fiel der Meistertitel zum Opfer, das ist jetzt schon klar. Nach dem glücklichen 2:2 gegen den FC Sion am gestrigen Sonntag vergrössert sich der Rückstand des FCB auf YB auch wieder auf satte 13 Punkte. Auch nach dieser Partie beurteilen wir das Geschehen. In Anlehnung an Präsident Bernhard BURgener, Sportchef Marco STREller und Trainer Raphael WiCKY vergeben wir pro Kategorie zwischen 1 und 10 «Burstreckys».

Céline Feller
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Das Spiel zwischen Sion und dem FCB war äusserst unterhaltsam

Das Spiel zwischen Sion und dem FCB war äusserst unterhaltsam

Keystone

Unterhaltung

Spektakulär! Anders kann man das vierte Duell des FCB mit Sion in dieser Saison nicht beschreiben. 28 Schüsse feuert Sion ab, 14 davon aufs Tor. Der FCB seinerseits zieht sieben Mal ab, fünf Mal fliegt der Ball in Richtung Tor. Alleine diese Statistik beweist, was in diesem Spiel geboten wurde.

Hinzu kommt eine hohe Intensität über die ganze Dauer, ein ständiges Auf und Ab, ein Elfmeterpfiff kurz vor der Pause sowie ein Tor, das zu Unrecht aberkannt wird. Für den neutralen Zuschauer ist es ein perfektes Spiel, in dem kein Team je zur Ruhe kommt oder sich sicher fühlen kann. Für die Fans ist es ein einziger Nervenkrieg bis in die allerletzte Minute, in der Petretta auf der Linie klären kann. Dafür gibts 9 «Burstreckys».

Das FCB-Barometer

Das FCB-Barometer

bz

Jugend

Alleine die Startelf-Nomination von Ricky van Wolfswinkel und die damit verbundene Rotation Albian Ajetis auf die Bank hebt den Altersdurchschnitt markant an. Während Ajeti 21 Jahre jung ist, ist van Wolfswinkel bereits 29. Auch auf der linken Abwehrseite spielt mit Raoul Petretta ein Spieler, der älter ist als jener, den er auf die Bank verdrängt.

Petretta und Blas Riveros trennen aber nur ein Jahr. Immerhin kann mit Samuele Campo ein erst 22-Jähriger mit einem starken Zuspiel das 1:0 mustergültig vorbereiten. Im Laufe des Spiels wechselt Wicky mit Riveros und Ajeti dann noch zwei Junge ein. Weil die Jungen insgesamt aber schwächer sind als die Älteren, gibt es dafür nur 4 «Burstreckys».

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