Fussball
Unverdiente Niederlage in Grenchen: Dornach muss sich geschlagen geben

Der SC Dornach verliert mit 1:2 gegen das heimische Grenchen. Trainer Marcel Hottiger lobt die Mannschaftsleistung, ist aber klar enttäuscht vom Resultat. In der 1. Liga Classic wird es langsam eng für ihn und die Dornacher.

Mike Brotschi
Merken
Drucken
Teilen
Bildergalerie 5
4 Bilder
Grenchens Kawabena Asamoa (r.) im Kampf um den Ball gegen den Dornacher Kaan Sevinc (l.).
Der Dornacher Tobias Ritter (r.) gegen Grenchens Fitim Daeiji (l.) waehrend dem 1. Liga Classic-Spiel.
Dornacher Kaan Sevinc (r.) setzt sich gegen FCG-Akteur Samuel Zayas (l.) durch.

Bildergalerie 5

Marcel Bieri

Dornach zeigte gegen Favorit Grenchen eine gute Leistung, wurde dafür aber nicht belohnt. Trotz besseren Chancen in der zweiten Halbzeit, musste sich das Hottiger-Team mit einer weiteren Niederlage abfinden.

Da sich auf dem Spielfeld vorerst wenig tat, konzentrierten sich die Zuschauer primär auf ihre leckere Gratis-Matchwurst, welche vom neuen FCG-Hauptsponsor offeriert wurde. Rund 500 Würste wurden gemäss Präsident Rolf Bieri verzehrt. Im Match dauerte es bis zur 22. Minute, ehe Zayas von einem Missgeschick von Sevinc profitierte und der FCG erstmals gefährlich vor das Gäste-Tor kam.

Es war Friedli, welcher seinerseits mit einem Freistoss Lapcevic im Grenchner Tor ein erstes Mal prüfte. Dieser konnte den hammermässig getretenen Ball abklatschen. Aufregung dann auf der Grenchner Bank. Ekoman wurde im Dornacher-Strafraum von den Beinen geholt. Der Schiedsrichterpfiff blieb aber aus. Als sich die beiden Teams praktisch schon mit dem 0:0-Pausenstand abgefunden hatten, brachte Frimpong die Gastgeber in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit 1:0 in Führung.

Insgesamt gesehen zeigte Dornach nach dem Pausentee mehr Einsatz und kam prompt zu weiteren Chancen. Zweimal musste der Grenchner Schlussmann ausserhalb des Strafraums für die durch lange Bälle überraschte FCG-Defensive retten. In der 74. Minute wurde der eingewechselte Hegg von Vecchi gefoult und der Schiedsrichter zögerte keine Sekunde mit seinem Pfiff. Obwohl Stauffer den Strafstoss nochmals wiederholen musste, bewies der Grenchner Captain Nerven und erlöste sein Team mit dem 2:0. In der Nachspielzeit traf Petrovic mit einem sehenswerten Freistoss zum Endstand von 2:1 – immerhin noch ein Ehrentreffer..

«Wir stehen da, wo wir sind, weil wir vor dem Tor zu wenig Qualität beweisen» haderte Trainer Hottiger nach dem Spiel. Dornach sei in der zweiten Hälfte das bessere Team gewesen, habe gute Chancen herausspielen können und einen Riesenaufwand betrieben. «Vom Resultat bin ich enttäuscht, nicht aber von der Leistung. Nun wird es für uns immer enger. Wir geben aber nicht auf bis zum Schluss» zeigte sich der Ex-Grenchner kämpferisch.