FC Basel

Valentin Stocker freut sich über die positive Entwicklung seines Teams: «Fehler kann man verzeihen, wenn man kämpft»

FCB-Kapitän Valentin Stocker ist rundum zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, die aktuell mit ihm auf der Erfolgswelle reitet.

Nach dem Erfolg der vergangenen Wochen zieht FCB-Kapitän Valentin Stocker eine erste Bilanz. Er erklärt, wie er mit Arthur Cabral kommuniziert und blickt auf das kommende EL-Spiel gegen Trabzonspor voraus.

Wie viel Spass macht dieser FC Basel aktuell?

Valentin Stocker: Natürlich macht es sehr viel Spass. Es ist gut für die Moral, für die Erholung und für das Selbstvertrauen. Davon zehren wir momentan alle. Aber heute war es auch ein hartes Stück Arbeit.

Der FCB hat in der Offensive zur Zeit sehr viele gute Aktionen. Woran liegt das?

Das macht mich persönlich mega happy. Wir haben viele Spieler, die sich gut bewegen und sind so schwierig auszurechnen.

Wie lautet Ihre Bilanz nach einem Viertel der Saison?

Uns allen ist ein Stein vom Herzen gefallen, dass wir so gut angefangen haben, dass wir auch enge Spiele für uns entscheiden konnten. Wir stehen jetzt auch hinten immer solider und finden uns immer besser. Viele Junge machen eine Entwicklung durch. Das ist sehr schön anzuschauen.

Was sagen Sie zum neuen Stürmer und Doppeltorschützen Arthur Cabral?

Sensationell. Wir sind froh, dass wir im Sturm noch eine Alternative haben. Ohne ihn wären wir vorne dünn besetzt. Ich gönne ihm die Tore von Herzen. Er ist ein cooler junger Bub, der seine Sache sensationell macht. Natürlich macht er noch nicht alles richtig. Aber Fehler kann man verzeihen, wenn man kämpft – und das macht er.

Wie erleben Sie ihn im Training und im Spiel?

Er ist sehr gelassen und ruhig und hat schon früh gezeigt, wie man mit ihm arbeiten kann. Er ist stämmig, möchte aber trotzdem gerne den Ball in den Fuss, legt den Ball gerne ab und ist bei Flanken sehr kopfballstark.

Wie kommunizieren Sie mit Cabral und Ramires?

Natürlich mit meinem perfekten Portugiesisch. (lacht). Nein, das ist effektiv etwas schwierig. Ich probiere aber über Assistenztrainer Carlos Bernegger oder über die Spanier etwas Kontakt aufzunehmen. Während dem Match kommunizieren wir, in dem ich ihm Bälle zuspiele und ihm anzeige, wo ich den Ball gerne hätte.

Am Donnerstag wartet Trabzonspor. Was nehmen Sie mit in die Türkei?

Sehr viel Selbstvertrauen. In der Europa League haben wir uns vorgenommen, die Heimspiele zu gewinnen und auswärts etwas mitzunehmen. Das ist jetzt der erste Versuch. Wir geben da unten alles und wollen möglichst viel mitnehmen.

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