Nachgefragt

Valentin Stocker nach dem verlorenen Final: «Haben das Optimum rausgeholt»

Valentin Stocker: "Natürlich haben Stammspieler gefehlt."

Valentin Stocker: "Natürlich haben Stammspieler gefehlt."

Valentin Stocker nimmt nach dem späten Gegentreffer im Cupfinal gegen die Berner Young Boys Kollege Djordje Nikolic in Schutz. Zu den internen Unruhen will er keine Stellung beziehen.

Valentin Stocker, sind Sie trotz der 1:2-Niederlage stolz auf die Mannschaft?

Valentin Stocker: Schwer zu sagen. Kurz nach dem Spiel sind wir natürlich alle sehr enttäuscht. Es hat nur ganz wenig gefehlt. Wenn der VAR mein 1:0 zum Beispiel nicht zurücknimmt. Dann wäre es wahrscheinlich anders gelaufen. Trotzdem haben wir das Maximum aus dieser Saison herausgeholt, auch wenn die Erwartung in Basel natürlich eine andere ist. Von dem her bin ich trotzdem irgendwie enttäuscht. Es wäre für uns als Mannschaft schön gewesen, wenn wir uns nach dieser langen Saison belohnt hätten.

Wie haben Sie das 2:1 von YB kurz vor Schluss erlebt?

Sie gewinnen den Ball, machen einen Pass in die Mitte, wo Spielmann einen richtigen Flatterball abdrückt. Das ist immer schwierig für den Goalie. Von dem her kann das passieren.

Wie fest haben die Ausfälle heute geschmerzt?

Natürlich haben Stammspieler gefehlt. Aber ich will mich nicht beschweren. Wir haben die Situation angenommen und das Beste daraus gemacht.

Die Unruhe im Verein war heute nicht zu spüren. Wie konnten Sie das ausblenden?

Wir haben uns als Mannschaft entschlossen, dazu keine Stellung zu beziehen.

Am Dienstag startet bereits  die Saison 2020/21 mit dem ersten Training unter Ciriaco Sforza. Was halten Sie vom Ihrem neuen Chef?

Auch dazu kann ich nicht viel sagen. Ich freue mich, ihn am Dienstag im Training  kennen zu lernen und werde diese Frage dann in ein paar Wochen beantworten.

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