Nach intensiver Analyse der vergangenen Saison 2015 hat sich das Leitungsteam Dressur des Schweizerischen Verbands für Pferdesport SVPS entschieden, das bisherige Elite-Kader aufzuteilen. Ein Elite-Kader bleibt bestehen, die Leistungskriterien wurden etwas verschärft. Das Ziel dieser Reiterinnen und Reiter ist es nach wie vor, Meisterschaften und Nationenpreise zu bestreiten. Zusätzlich wird ein Perspektiv-Kader gebildet. Zu diesem Kader gehört auch die Baselbieterin Alexandra Zurbrügg aus Biel-Benken.

In dieses werden Reiterinnen und Reiter mit ihren Pferden selektioniert, die man mittel- und langfristig für das Elite-Kader aufbauen will. Bei dieser Gelegenheit wurde nun auch das bisherige Kader U25+ (bis 27 Jahre) den internationalen Gegebenheiten angepasst, künftig können Athleten bei Überschreiten der Altersgrenze des U25-Kaders in das Perspektiv-Kader selektioniert werden. 

Im Olympiajahr 2016 ist das Saisonziel der Elite-Kaderreiterinnen, dass sie ihre Resultate über der 70-Prozent-Marke stabilisieren können. Noch versuchen einige Elite-Reiterinnen auch einen Einzel-Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 zu erkämpfen. Ihnen bleibt noch bis Anfang März Zeit, an verschiedenen internationalen Anlässen Punkte für das spezielle Olympia-Ranking zu sammeln. Das Perspektiv-Kader soll in dieser Zeit soweit aufgebaut werden, dass sie eine gute Basis bilden für das Elite-Kader.

Die verschiedenen nationalen Nachwuchs-Kader Dressur wurden von der Selektionskommission Dressur Nachwuchs bestimmt. Dieses setzt sich jeweils aus Vertretern des Leitungsteams Dressur SVPS, aus den Vertretern der fünf Regionalverbände sowie der Kaderverantwortlichen Nachwuchs zusammen.