FC Basel

Verletzter Pechvogel Degen: «Ein Zeichen von oben»

Philipp Degen verletzte sich an der rechten Schulter.

Philipp Degen verletzte sich an der rechten Schulter.

Knapp zwei Wochen nach seiner erneuten Schulterverletzung meldet sich Degen zu Wort und spricht über das mögliche Karriereende.

Nach über fünf Monaten Verletzungspause feierte Philipp Degen am 13. März sein Comeback im Heimspiel des FC Basel gegen St. Gallen. Doch statt zum Startschuss in bessere Zeiten wurde die Partie zum Albtraum: Degen verletzte sich nach einem harmlosen Sturz erneut an der rechten Schulter. Wieder eine Operation, wieder eine mehrmonatige Zwangspause, verbunden mit dem Saisonende. Was für ein Drama um den 33-Jährigen!

Sofort kamen Vermutungen auf, dass dies das Ende der Karriere bedeute. Denn Degen sagte wenige Tage vor dem St.-Gallen-Spiel gegenüber der «Schweiz am Sonntag»: «Sollte ich mich im nächsten Training wieder schwer verletzen, höre ich sofort auf.»

Knapp zwei Wochen nach einem der bittersten Tage in seinem Leben sagt Degen: «Ich bin wieder klar im Kopf, sehe wieder Licht am Ende des Tunnels.» In den ersten Tagen nach dem erneuten Schicksalsschlag «ging es mir wirklich sehr schlecht». Die Operation aber sei sehr gut verlaufen, was ein erster Mutmacher sei. «Es geht immer weiter im Leben, ändern kann ich es ja nicht.»

Zu seiner Zukunft möchte er sich (noch) nicht konkret äussern: «Es gibt eine Tendenz, und vielleicht war die erneute Verletzung auch ein Zeichen von oben – wer weiss. In den nächsten Wochen führe ich mit dem FCB und meinem Umfeld konkrete Gespräche. Danach werde ich bekannt geben, wie es im Sommer weitergeht.» Eine definitive Entscheidung sei aber noch nicht gefallen: «Solche zukunftsweisenden Entscheide sollte man nicht in den Emotionen fällen.»

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