FC Basel
Verspätetes Weihnachtsgeschenk: FCB erhält eine halbe Millionen Franken für WM-Fahrer

2008 hat die Fifa mit der European Club Association (ECA) ein Abkommen unterzeichnet: In diesem ist festgehalten, dass diejenigen Vereinen, die Spieler für die Weltmeisterschaften abstellen, vom Weltverband Geld erhalten.

Sebastian Wendel
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Bringen dem FC Basel nachträglich Geld: Valentin Stocker (2. v.l.) und Fabian Schär (r.).

Bringen dem FC Basel nachträglich Geld: Valentin Stocker (2. v.l.) und Fabian Schär (r.).

Keystone

Davon profitieren nun auch sechs Schweizer Klubs, deren Profis im Sommer 2014 an der WM in Brasilien dabei waren. Am meisten erhält wenig überraschend der Ligakrösus aus Basel: Insgesamt 531‘615 Franken fliessen auf das Konto des FCB, der in Brasilien mit Fabian Schär, Yann Sommer, Valentin Stocker (Schweiz), Marcelo Diaz (Chile), Giovanni Sio und Geoffroy Serey Die (Elfenbeinküste) vertreten war.

Neben Basel erhalten auch die Grasshoppers (240‘651 Franken), der FC Zürich (132‘904 Franken), Sion (74‘758 Franken), die Berner Young Boys (66‘451 Franken) und Luzern (51‘262 Franken) von der Fifa ein verspätetes Weihnachtsgeschenk. Weltweit werden dieser Tage 71 Millionen Franken an 396 Klubs ausgeschüttet – der grösste Profiteur ist Bayern München mit 1,7 Millionen.

Ein ähnliches Abkommen wie mit der Fifa existiert auch mit der Uefa: So werden im Anschluss an die Europameisterschaft 2016 in Frankreich stolze 152 Millionen Franken an die Klubs der Spieler ausbezahlt.