Es sind diese Abende, an denen es nur Sieger gibt. Die zwölf Nominierten, die Verantwortlichen, oder kurz: die Leichtathletik in der Region. Der 5-Jahres-Jubiläums-Anlass des Leichtathletik Leistungszentrums Nordwestschweiz (LLZ) diente als Rückblende und Ausblick. Wie so oft, war es für die regionale Leichtathletik ein erfolgreiches Jahr. Rekorde an den Schweizer Meisterschaften und Teilnahmen an den grössten internationalen Anlässen unterstreichen die derzeitige Entwicklung.

Auch Swiss Athletic ist die kontinuierliche und akribische Arbeit aufgefallen. «Die Nordwestschweiz dient als Paradebeispiel, wie wichtig Leistungszentren sind», weiss Peter Haas, der als Chef Leistungssport fungiert. «Insofern sind wir so etwas wie die Trendsetter», sagt LLZ-Präsident Pierre Brennwald stolz.

Müller als Überraschung

Als Speerspitze der lokalen Leichtathletik-Szene filterte das LLZ zwölf Athleten heraus, die in diesem Jahr mit Siegen und Rekorden auf sich aufmerksam gemacht haben. Nicht unerwartet, sahnte auch diesmal Sprinter Alex Wilson ab – vor allem dank seinem Schweizer Rekord über 100 Meter. Ebenfalls wenig überraschend war die Ehre für Simone Werner, die als Schweizer Meisterin über 400 Meter glänzte. Komplettiert wird das Duo Wilson/Werner – zur Überraschung des Abends – von Michelle Müller, der amtierenden U18-Schweizer-Meisterin über 300 Meter Hürden und im Weitsprung.

Die Botschaft des Abends war eindeutig: Die Leichtathletik in der Nordwestschweiz ist erfolgreicher denn je. Wie sagte es das geladene Komiker-Duo Schertenleib & Jegerlehner gestern so humoristisch treffend: «Egal öb Hürde, Mehrkampf oder Worf, mer send immer guet drof. Und genau drom, semmer s regionale Leistigszentrom.»