«Bewegung ist Leben, Sport ist mehr» – dies war einer der der Slogans an der Verleihung des 26. Baselbieter Sportpreises im Kulturraum Marabu in Gelterkinden. Die zahlreich erschienenen Gäste wurden von Thomas Beugger vom Sportamt Baselland, das auch Organisator der Veranstaltung war, durch den Abend geführt. Musikalisch wurde die ganze Veranstaltung von der Gruppe «Pelicans untermalt. Urs Hess, Landratspräsident Baselland, hielt die Laudatio für die Gewinner der Förderpreise, wobei er eindrücklich darauf hinwies, dass «sich sportliche Erfolge nur durch Kombination vieler Faktoren einstellen können.» Die da seien Freude am Sport, Ehrgeiz, Willensstärke, Leidenschaft, zielgerichtetes Training, eine kompetente Trainerin beziehungsweise ein kompetenter Trainer, konditionelle, technische und taktische Fähigkeiten und Fertigkeiten, ein gutes Umfeld, die richtige Mischung von Belastung und Entlastung, Motivation und mentale Stärke.

Erstmals Ehepaar ausgezeichnet

Die Förderpreise gingen an Rollstuhlsportler Tobias Fankhauser (22) aus Hölstein, Kugelstösser und Diskuswerfer Gregori Ott (17) aus Liestal sowie Sportschütze Sandro Loetscher (19) aus Gelterkinden. Nach der Übergabe der Auszeichnungen an die Nachwuchstalente war es der Künstler und Comedian David Bröckelmann, der das Publikum meisterlich unterhielt.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Sportpreis Baselland wurde auch ein Ehepaar ausgezeichnet. Die Eheleute Andreas und Graziella Wild-Locatelli erhielten für ihr Engagement im Radsport den Anerkennungspreis. «Das Ehepaar Wild ist für den Radsport in unserer Region ein wahrer Glücksfall, ein richtiges Dreamteam», so Laudator Armin Gyger, Ehrenpräsident des VC Diegtertal Zunzgen. Als weiterer Anerkennungspreisträger wurde Christoph Jenzer ausgezeichnet. Auch er setzt sich massgeblich für den Radsport, vor allem auch für den Bikesport im Baselbiet ein.

Nach einer weiteren Showeinlage von David Bröckelmann, wurde Till Vogt geehrt. Der Fallschirmspringer erhält den mit 15000 Franken dotierten Baselbieter Sportpreis für seine ausserordentliche Leistung über den Wolken, seine millimetergenauen Punktlandungen und sein Engagement als Trainer. Laudatorin Sandra Siegenthaler verbildlichte Vogts Karriere mit mehreren «Meilensteinen, die sie zu einem «Steinmannli zusammenfügen.» «Mit jedem Einsatz gewinnt der Baselbieter Sport» – dies der zweite Slogan des gestrigen Abends. Dass dem so ist, das beweisen die Preisträger, die den Baselbieter Sport mit ihrem Engagement immer wieder zum Sieger machen, nur allzu gut.