Rudern

Vierer mit Tramèr und Niepmann erneut Weltklasse

Erfolgreich: Simon Schürch, Mario Gyr, Lucas Tramèr und Simon Niepmann.

Erfolgreich: Simon Schürch, Mario Gyr, Lucas Tramèr und Simon Niepmann.

Der Schweizer Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann hat bei der dritten internationalen Regatta in Folge brilliert. Beim Weltcup in Varese (It) reihte sich das aktuelle SRV-Flaggschiff im A-Final hinter Neuseeland auf Position 2 ein.

Auch bei der dritten grossen internationalen Regatta hat sich der Schweizer Leichtgewichts-Vierer mit Simon Niepmann, Lucas Tramèr (beide Basler Ruderclub), Mario Gyr und Simon Schürch eine Medaille ergattert. Hinter Neuseeland holten sich die Schweizer in Varese (It) die Silbermedaille und zeigten ihre Stärke in dieser Saison erneut. Nebenbei bauten sie ihre Führung im Gesamtweltcup aus.

Für den Männer-Doppelvierer mit Roman Röösli, Augustin Maillefer, Barnabé Delarze und Nico Stahlberg gab es im Final den sechsten Rang. Ein solides Ergebnis, konnte doch zu Beginn der Regatta nicht mit einer Finalqualifikation gerechnet werden. Jeannine Gmelin schloss die Weltcup-Regatta in Varese mit dem Sieg im kleinen Final ab.

Nach Gold beim ersten Weltcup in Bled (Slowenien) sowie an den Europameisterschaften in Poznan (Polen) ruderten die vier Schweizer in Italien zu Silber. Der Schweizer Leichtgewichts-Vierer musste sich nur dem erstmals in dieser Saison in Erscheinung getretenen Vierer aus Neuseeland geschlagen geben. Ausser dem traditionell starken dänischen Leichtgewichts-Vierer waren in Varese alle vermeintlich schnellen Vierer am Start. Umso wertvoller ist denn auch die Erkenntnis, dass der Schweizer Leichtgewichts-Vierer definitiv zur internationalen Weltspitze gehört. Auf den ersten 500 Metern lag das Schweizer Boot noch an vierter Position. Frankreich führte wie erwartet das Feld an, ehe sich dann Neuseeland mit den schnellsten Abschnittszeiten im Mittelteil der Strecke die Führung sicherte. Im Schlepptau Neuseelands kam auch die Bugspitze des Schweizer Bootes immer besser in Erscheinung und vermochte sich allmählich am französischen Boot vorbeizuschieben und sich vom englischen Vierer zu distanzieren. Der Schweizer Vierer zog früh den Endspurt an, doch Neuseeland verteidigte die Führung und gewann mit einer knappen Bootslänge Vorsprung auf den SRV-Vierer, der wiederum Frankreich in Schach halten konnte. «Es war nicht ein optimales Rennen, aber wir haben unsere Position im Feld der starken Konkurrenz behauptet», meinte Lucas Tramèr kurz vor der Siegerehrung.

Die Weltcup-Serie wird in drei Wochen ihren Höhepunkt erleben. Dann wird auf dem Luzerner Rotsee die Weltspitze im Rudersport erneut aufeinandertreffen, ein letztes Mal vor dem Saisonhöhepunkt, den Weltmeisterschaften in Aiguebelette (Frankreich). (nch)

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