Die Konkurrenz in der Bootsklasse der Leichtgewichtruderer im Einer ist an dieser U23 WM nicht nur wegen der 27 startenden Nationen, was das grösste Feld aller Bootsklassen ist, riesig. Die Konkurrenz ist auch sehr hoch, da die Spitze sehr dicht und das Leistungsniveau extrem hoch sind.

Campbell starker Gegner

Luca Fabian, Gewinner der Bronzemedaille vor einem Jahr in dieser Bootsklasse, erreichte im Viertelfinal den zweiten Rang nach einem harten Rennen rund zweieinhalb Sekunden hinter dem US-Amerikaner Andrew Campbell Jr. und hat sich somit souverän für die nächste Runde, den Halbfinals, qualifiziert. Campbell ist letztes Jahr die U23-WM nicht gefahren, ist aber an der Elite-WM gefahren und hat dort seinerseits die Bronzemedaille gewonnen. Er kann als einer der stärksten Ruderer dieser U23 WM gesehen werden.

Fabian sicher auf Rang zwei

Luca Fabian konnte aber seinerseits mit rund zweieinhalb Sekunden den Deutschen Claas Mertens auf den dritten, immer noch für die Halbfinals berechtigten Platz verweisen.

Holländer der schnellste

Den zweiten Lauf hat der Holländer Franciscus Goutier mit der besten Zeit dieser Viertelfinals gewonnen. Vor einem Jahr holte Goutier knapp hinter Fabian den vierten Rang an der U23-WM. Die weiteren Läufe haben Paul O’Donovan aus Irland und Spyridon Giannaros, der amtierende Weltmeister aus Griechenland, gewonnen.

Rennen auf Augenhöhe

Die Zeiten waren in etwa so wie die von Fabian. Obwohl Vergleiche von Zeiten zwischen den verschiedenen Rennen immer mit Vorsicht zu geniessen sind, zeigen die Rennen von heute, wie extrem dicht die Weltspitze der U23 Leichtgewichts-Einer ist.

Halbfinals am Samstag

Am Samstag geht es in den Halbfinals um den Einzug in das Finale der besten sechs. Wiederum berechtigen die ersten drei Ränge den Einzug in das A-Finale. Es dürfte für alle ein spannendes aber auch absolut hartes Rennen werden. (NCH)