Nach den Siegen im Gesamtskore gegen Mladost Zagreb (Kroatien) und Stiinta Bacau (Rumänien) trifft die Mannschaft von Head-Coach Andreas Vollmer auf das griechische Team von Olympiakos Piräus. Beim Blick auf die Tabelle der höchsten griechischen Volleyball-Liga muss man schon fast zwei Mal hinschauen. Die Griechinnen führen wie Sm’Aesch Pfeffingen die Tabelle an, aber wie.

In bislang 15 Partien ging Olympiakos, das in den Achtelfinals die Rumäninnen von Targoviste aus dem Wettbewerb geworfen hat, immer als Sieger vom Feld. Und dies alles bei einem Satzverhältnis von 45:0! Sicher ist die griechische Liga schwierig auf ihre Stärkeverhältnisse einzuschätzen, doch hat das so überlegen auftretende Team im letzten Jahr bereits das Double geholt und scheint heuer mit der Gegnerschaft richtiggehend Katz und Maus zu spielen.

Sm’Aesch-Spielerinnen sind heiss

Doch das Sm’Aesch Pfeffingen-Team Ausgabe 2017/18 muss sich auf keinen Fall verstecken. Nach den Niederlagen in den beiden bisherigen CEV Challenge Cup-Heimspielen hat man mit einer jeweils abgeklärten und starken Leistung auswärts zugeschlagen:» Natürlich wollen wir unser treues Publikum mit einem Heimsieg erfreuen. Denn die beiden Niederlagen gegen die Kroatinnen und Rumäninnen waren absolut unnötig» sagt Mittelblockerin Madlaina Matter im Vorfeld des Matches gegen die Griechinnen.

Doch was weiss man über das griechische Team aus der Hafenstadt Piräus? Vor allem die beiden deutschen Spielerinnen in Diensten von Olympiakos kennt Sm’Aesch Pfeffingen-Trainer Vollmer bestens: «Jana Poll und Saskia Hippe sind beides starke Angreiferinnen, die zusammen mit der US-Amerikanerin Stephanie Niemer und der grossgewachsenen Zypriotin Katarina Zakchaia (192 cm) jeden Gegner in die Knie zwingen können. Geleitet wird das griechische Spiel von Capitaine und Passeuse Stella Cristodoulou». Doch in Panik gerät der Sm’Aesch-Uebungsleiter darüber nicht, denn er schätzt die Chancen auf ein Weiterkommen auf 50% ein.

Team will Geschichte schreiben

Nach den starken Leistungen in den letzten Wochen ist den Baselbieterinnen alles zuzutrauen. Mit ihrer Ausgeglichenheit im Angriff, wo sich die Punktzahlen der Angreiferinnen jeweils fast die Waage halten, kann das Birstal Kombinat so ziemlich jedem Gegner Paroli bieten. Mithelfen können aber auch die Sm’Aesch-Pfeffingen-Fans.

Wie wichtig ein lautstarkes und engagiertes Publikum im Rücken sein kann, erlebte das Team um Capitaine Tess von Piekartz in Bacau, wo rund 700 fanatische Zuschauer ihre Mannschaft im wahrsten Sinne des Wortes mit Pauken und Trompeten unterstützten. Und nach dem ganzen Fasnachtstreiben der letzten zwei Wochen sollten die Fans zur Unterstützung ihrer Mannschaft noch genügend Kraftreserven haben.