Volleyball

Volero Meister, aber auch Sm’Aesch Pfeffingen darf sich feiern lassen

Sm'Aesch Pfeffingen verliert den Playoff-Final gegen Volero.

Sm'Aesch Pfeffingen verliert den Playoff-Final gegen Volero.

Sm’Aesch Pfeffingen verliert auch die dritte Partie des Playoff-Finals und wird hinter Volero Zürich sensationeller Vizemeister.

Auch in diesem dritten Playoff-Finalspiel gab es kaum je Zweifel über den Ausgang. Zu überlegen und mit viel Routine gespickt spielte der alte und neue Schweizer Meister Volero Zürich gegen ein doch sehr junges und unerfahrenes Team von Sm’Aesch Pfeffingen. Wie schon in den bisherigen Finalspielen verpasste die Mannschaft von Head-Coach Timo Lippuner den Startsatz. 8:2 lautete das klare Verdikt beim ersten technischen Time-Out zu Gunsten der klaren Favoritinnen. Gegen die Angriffe der 197 cm grossen Ukrainerin Olesia Rykhliuk, welche am Schluss der Partie 18 Winnerpunkte auf dem Matchblatt hatte, blieb der Sm’Aesch-Block meist chancenlos. Und wenn die Baselbieterinnen sich für einmal erfolgreich wehren konnten und einen Punkt machen wollten, kam von irgendwo her die unglaublich wendige Libera Silvija Popovic geflogen und rettete auch die bereits sicher scheinenden Bälle.

Steigerung im zweiten Satz

Die Gäste wehrten sich nach Kräften und vor allem die in der letzten Partie unglücklich kämpfenden Maja Storck (17) und Barbara Duarte waren für die Steigerung verantwortlich. Nach dem 9:9 und 15:15 war es dann aber wieder die nicht zu stoppende Rykhliuk welche zusammen mit der Russin Ekatarina Orlova (195 cm) die Stärkeverhältnisse wieder herstellte und den Satz doch noch relativ klar mit 25:17 nach Hause brachten. Im dritten Satz kamen dann bei Sm’Aesch auch noch jene Spielerinnen, wie Libera Lisa Leu und Manoela Duarte zum Einsatz, die sonst wieder auf dem Feld stehen. Denn auch diese haben grossen Anteil am grössten Erfolg der Vereinsgeschichte, welcher nach Spielschluss mit einem Mannschafts-Selfie von Storck auch noch bildlich festgehalten wurde. So richtig gefeiert wird dann bei Sm’Aesch Pfeffingen zusammen mit den Fans und Sponsoren am kommenden Samstagabend in der Mehrzweckhalle in Pfeffingen beim grossen Abschlussabend mit Anna Rossinelli und Roberto Giobbi. Dort werden dann die Spielerinnen ihre Silbermedaille für den mehr als überraschenden Vizemeister-Titel stolz präsentieren dürfen.

Volero Zürich – Sm’Aesch Pfeffingen 3:0

Sätze: 25:14, 25:17, 25:14

Im Birch. - 450 Zuschauer. – SR Stanisic/Grieder

Volero: Zivkovic, Popovic (Libera), Rykhliuk, Antonijevic, Granvorka, Lengweiler, Orlova, Akinradewo, Unternährer, Podskalnaya, Vansant, Rabadzhieva.

Sm’Aesch Pfeffingen: Becker, Maggioni, Künzler, Deprati (Libera), Storck, B. Duarte, Stepanova, Matter, M. Duarte, Sacher, Ennok, Leu (Libera).

Bemerkungen: Volero ohne Barakova, Mammadova und Hagglund (überzählig).

Sm’Aesch Pfeffingen ohne Koch (verletzt).

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1