Es warten grosse Gegner auf Laura Tschopp und Stéphanie Bannwart. Richtig grosse. Mit Gastgeber Bulgarien und der Türkei sieht sich das Schweizer Nationalteam in die CEV Volleyball European League Ländern gegenüber, in denen Volleyball zweifelsohne eine höheren Stellenwert hat als hierzulande.

Neue Erfahrungen sammeln

Die Schweizerinnen sind Neulinge. Kaum eine Spielerin hat bereits bedeutende internationale Erfahrung. So auch nicht Tschopp und Bannwart. «Als wir erfuhren, dass wir gegen die Türkei antreten werden, sind wir schon erschrocken», gibt die 21-jährige Bannwart zu.

Verständlich – die Türkinnen haben sich für die Olympischen Spiele qualifiziert. Allerdings werden sie am Wochenende nicht in Topbesetzung antreten. Die Begegnung mit Spitzenteams bietet den Schweizerinnen die Möglichkeit, sich auf die EM 2013 einzustellen, bei der sie zusammen mit Deutschland als Gastgeber gesetzt sind.

Zuerst gegen die Gastgeber

Tschopp und Bannwart, die beide bei Sm’Aesch Pfeffingen unter Vertrag stehen, sehen sich morgen als erstes den Gastgeberinnen gegenüber. Bulgarien hat grosse Ambitionen, zumal es es letztes Jahr bis in den Final geschafft hat. «Bei uns zählt die Teamleistung», verdeutlicht Bannwart. In der Einzelbesetzung seien die Gegnerinnen stärker.

Die 28-jährige Tschopp sieht die Begegnung am Wochenende als eine Art Hauptprobe auf den Heimwettkampf vom 22. bis 24. Juni in Freiburg. «Wir werden auf jeden Fall viel mitnehmen können», freut sich Bannwart. «Neu wird für uns schon nur die grosse Halle und die vielen Zuschauer, die ganze Ambiance sein.»