Diese Konstellation entspricht jener der letztjährigen Finals, ein Titelgewinn anderer Akteure käme einer grossen Überraschung gleich. Schmidund Weber sind auch die Aushängeschilder der Nationalkader und haben sich in letzter Zeit auch auf internationalem Parkett etabliert.

Weber höher eingestuft
Trotzdem kam der letztjährige erste Titelgewinn des mittlerweile 18-jährigen Elia Schmid, der danach an der Seite von Lionel Weber mit Rio-Star Muttenz auch Mannschafts-Meister wurde, einer Überraschung gleich. Der gleichaltrige Weber, der auf diese Saison hin nach Frankreich zu Saint-Louis gewechselt hat, war schon damals und wird auch in diesem Jahr höher eingestuft als der einen unkonventionellen Stil praktizierende Berner Oberländer.

Nicola Mohler in Lauerstellung
Zu einer Neuauflage des letztjährigen Finals kann es allerdings nicht kommen, da Weber nur als Nummer 4 gesetzt ist und es bereits im Halbfinal zu einem allfälligen "Gipfeltreffen" Schmid gegen Weber kommen würde. Als zweiter Final-Teilnehmer am ehesten in Frage kommen Nicolas Champod (UGS-Chênois), der Nationalmannschaftskollege der beiden, oder der Basler Routinier Nicola Mohler, in Frankreich Teamkollege von Weber und von 2009 bis 2012 vierfacher Einzel-Meister. Zumindest Aussenseiterchancen werden auch den anderen früheren Titelgewinnern Samy Zmirou (Veyrier/2013) und Nicolas Hotz (Wil SG/2008) eingeräumt.

Wie üblich stösst man auch in den drei Doppel-Konkurrenzen bei der Nennung der Favoriten mehrheitlich auf die gleichen Akteure. Bei den Männern werden die Titelverteidiger Mohler/Weber vom neu formierten Duo Hotz/Schmid  herausfordert.

Zug (Sporthalle). Schweizer Meisterschaften Einzel und Doppel. Programm. Samstag, 28. Februar: 11.00 bis ca. 21.00 mit Final Mixed (20.00). - Sonntag, 1. März: 9.30 bis ca. 16.30 mit Finals Männer- und Frauen-Doppel (12.00), Frauen-Einzel (14.30) und Männer-Einzel (15.15).