FC Basel
Warum Marcel Koller zu Recht vor dem Tabellenletzten Thun warnt

Am Samstag trifft der FCB um 19 Uhr zu Hause auf Thun. Das Duell Erster gegen Letzter dürfte aber nicht so eindeutig sein, wie es auf dem Papier aussieht. Das bestätigt nicht nur eine Statsitik.

Jakob Weber
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Marcel Koller warnt wie gewohnt auch vor dem Spiel gegen Thun vor der Stärke des Underdogs.

Marcel Koller warnt wie gewohnt auch vor dem Spiel gegen Thun vor der Stärke des Underdogs.

KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

FCB-Trainer Marcel Koller ist ein Meister darin, den nächsten Gegner starkzureden. Egal, wer auf den FCB trifft. Alle haben sie Qualitäten, alle seien sie in der Lage, dem FCB ein Bein zu stellen. Immer müsse sein Team hoch konzentriert agieren, um am Ende zu gewinnen. Auch vor dem Duell Erster gegen Letzter am Samstagabend im Joggeli lobt Koller den FC Thun. «Nicht nur gegen Luzern hatten sie genügend Chancen, um zu gewinnen», sagt er. Seine Spieler hat Koller nach eigener Aussage diesmal sogar «speziell» gewarnt.

Tatsächlich ist das Thuner Spiel nicht so schlecht, wie es der Tabellenstand erahnen lässt (siehe Tabelle unten). Vor allem die Chancenauswertung ist «Wahnsinn, wie Thun-Trainer Marc Schneider bestätigt. Aus diesem Grund haben die Berner Oberländer seit August nicht mehr gewonnen.

Marcel Koller und sein FCB beklagten vor einem Jahr ein ähnliches Problem. Damals vergeigte Rotblau reihenweise Chancen. Heute landen diese Bälle im Netz. Einen Tipp, wie man die Chancenverwertung in den Griff bekommt, will und kann Koller seinem Thuner Kollegen Schneider nicht geben. «Das sind viele Details», sagt er nur. «Mit Selbstvertrauen geht es einfacher. Man hat automatisch mehr Ruhe und weniger Hektik vor dem Tor.»

Mit einem Sieg gegen Thun soll das Selbstvertrauen weiter wachsen. Denn schon am Donnerstag wartet Getafe in der Europa League. Doch vor den Spaniern wird Koller erst nach dem Spiel gegen Thun warnen.

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