Volleyball

Weiter ungeschlagen: Sm'Aesch Pfeffingen siegt nach Coronafrust

Sm'Aesch Pfeffingen bleibt weiterhin ohne Punktverlust.

Sm'Aesch Pfeffingen bleibt weiterhin ohne Punktverlust.

Nach der Absage des Heimspiels gegen Volley Toggenburg im Rahmen des Supergame Days mit Traktor Basel gewinnen die Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen die Partie im Tessin mit 3:1-Sätzen.

Riesengross war die Enttäuschung nicht nur bei den Aktiven von Sm’Aesch Pfeffingen und Traktor Basel, sondern auch bei deren Fans, als am Freitagabend der Supergame Day vom Samstag in der Sporthalle Rankhof mit dem Doppelspiel der Frauen gegen Toggenburg und der Männer gegen TSV Jona infolge von Corona-Fällen abgesagt werden musste. «Wir können und wollen keine gesundheitlichen Risiken eingehen und verzichten deshalb schweren Herzens auf die Durchführung des Events», sagte Esther Keller, Co-Präsidentin Sm'Aesch Pfeffingens, zur aktuellen Situation.

Sm'Aesch siegt im Tessin

Sportlich konnten sich die Spielerinnen von Head-Coach Andreas Vollmer dann aber doch noch in Szene setzen. Das Auswärtsspiel vom Sonntagabend in Lugano fand planmässig statt. Die Tessinerinnen mussten am Vortag bei Cheseaux eine 2:3-Niederlage einstecken. Nach einem 0:2-Satzrückstand rettete sich Lugano mit ihren Topskorerinnen Nina Nesimovic und Giulia Rigon zwar noch ins Tie-Break, blieben aber in diesem mit 9:15 chancenlos.

Gegen den aktuellen Leader Sm'Aesch Pfeffingen wollten sich die Luganesi in eigener Halle für diese Niederlage rehabilitieren. Dies gelang den Gastgeberinnen im Startsatz auch, denn Madlaina Matter und ihre Baselbieter Teamkolleginnen schienen noch nicht in der Tessiner Halle angekommen zu sein und verloren diesen Satz überraschend mit 18:25. Doch nach diesem veritablen Fehlstart kam postwendend die wütende und spielerisch überzeugende Reaktion. Mit jeweils einem klaren 25:13 gingen die beiden nächsten Sätze an den Favoriten. Zwei Spielerwechsel, am Pass ersetzte Kati Oleksak die junge Annalea Maeder und Monika Chrtianska kam für Kelli Bates, waren für diese Wende mitentscheidend. Mit dem 25:16 im vierten Satz gingen die drei Punkte dann endgültig durch den Gotthard in Richtung Baselbiet.

Wie es in der aktuellen Meisterschaft aufgrund der Coronasituation weitergeht, wird Swiss Volley heute Montag entscheiden und entsprechend kommunizieren.

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