Curling
Weltmeiser Kanada gewinnt den Swiss Cup Basel

Das kanadische Weltmeisterteam gewann die 15. Austragung des Swiss Cup Basel. Sie gewannen jedes ihrer Spiele. Knapp war es einzig im Viertelfinal. Die Genfer, die die Schweiz an den olympischen Spielen vertreten werden, klassierten sich auf dem fünften Platz.

Silvio Caccivio
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Von rechts nach links: Brad Gushue, Skip Mark Nichols, Vizeskip Brett Galant, Second Geoff Walker, Lead.

Von rechts nach links: Brad Gushue, Skip Mark Nichols, Vizeskip Brett Galant, Second Geoff Walker, Lead.

Zur Verfügung gestellt

Die Weltmeister vollbrachten dasselbe wie in Edmonton im April: sie siegten, ohne ein einziges Spiel zu verlieren. Nach dem denkbar knappen Viertelfinalsieg (5:3) steigerten sie sich. Den Niederländern erteilten sie im Halbfinal eine Lektion (11:3).

Im Final nutzten sie die kleinen Ungenauigkeiten der Norweger (Thomas Ulsrud) konsequent aus: es resultierte ein sicherer 5:2-Sieg. Bei ihrer fünfzehnten Teilnahme, also immer, qualifizierten sich die Norweger dank einem Sieg über die letzte Schweizer Hoffnung für den Final. Sie gewannen mit 5:3 gegen die Genfer.

Zusatzend entscheidet über Gewinner

Im kleinen Final konnten die beiden Teams immer nur einen Stein pro End punkten. Schliesslich entschied das Zusatzend über den Gewinner: es waren die Niederländer, die das Recht des letzten Steines ausnutzten. Damit ist das beste Schweizer Team auf dem fünften Platz.

Die Viertelfinals verliefen sehr spannend. Bei der Revanche des Weltmeisterschaftsfinales verpassten es die Schweden (Niklas Edin) im letzten Durchgang, den entscheidenden Punkt zu erzielen.

Ihre Take-Outs gingen immer um Haaresbreite an den kanadischen Steinen vorbei. Die beiden schottischen Teams mussten den erfahrenen Teams aus Genf und Norwegen den Vortritt lassen. Eine kleine Überraschung schafften die Niederländer, die sich gegen die etwas fehlerhaften Finnen durchsetzten.