Kickboxen

Weltmeisterliches Selbstvertrauen

Sascha Weng will an der Weltmeisterschaft die Belohnung für sein hartes Training abholen.

Weltmeisterliches Selbstvertrauen

Sascha Weng will an der Weltmeisterschaft die Belohnung für sein hartes Training abholen.

Für den 17-jährigen Prattler Sascha Weng beginnt heute die Junioren-WM im Kickboxen. Der EM-Dritte des Vorjahres sagt ohne Umschweife: «Ich will Weltmeister werden.»

Weng hat zweifellos ebenso viel Selbstvertrauen wie Talent. Er traut sich im K.-o.-Wettbewerb den Sprung aufs oberste Podest zu, obwohl es seine erste Weltmeisterschaft ist und obwohl das Glück bei der Auslosung im Kampfsport elementar sein kann. Unter Umständen erwischt man in der ersten Runde den stärkeren Gegner als später im Final.

84 Kilogramm schwerer Modelathlet

Von Gegnern will Weng aber gar nicht gross sprechen. Es gebe da einige Ungarn, die gefährlich sein könnten. Am gefährlichsten schätzt der 84 Kilogramm schwere Modelathlet jedoch sich selbst ein. Stoppen lässt er sich selbst von Verletzungen nicht.

Bei einem Turnier im Frühjahr kämpfte Weng trotz gebrochener Rippe weiter. Er ist zweifellos der heisseste Medaillentipp im sechsköpfigen Schweizer WM-Team. Auch Trainer Raimund Herold von der Kampfsportschule Kun-Tai-Ko in Füllinsdorf traut seinem Schützling für den alle zwei Jahre im Wechsel mit der EM stattfindenden Anlass mit knapp 600 Kämpfern viel zu: «Sascha ist sehr schnell und sehr reflexstark.

Er befindet sich in einer bestechenden Form. Ich hoffe, dass es ihm gelingen wird, zumindest unter die besten fünf zu kommen.»

Tägliches Training für Edelmetall

Damit allerdings will sich Sascha Weng nicht zufrieden geben. Der angehende Drucktechnologe aus Pratteln, der die Kampfsportart bereits seit sieben Jahren ausübt und heute täglich trainiert, will Edelmetall. «Man muss sich im Kickboxen auf die eigenen Stärken konzentrieren», ist Weng überzeugt. Mit Worten geht der Baselbieter bereits wie ein Weltmeister um. Nun muss er es auch noch mit den Fäusten tun.

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