E-Sports

Wenn ein FCB-Gamer dem anderen den «Stegger» zieht

Symbolbild für E-Sports und die Basler Controller-Helden.

Symbolbild für E-Sports und die Basler Controller-Helden.

Für die FCB-Fans ist schon lange klar, was zu tun ist: «E-Sports dr Stegger zieh.» Seit der FC Basel im Verlauf des letzten Jahres drei Gamer einstellte, regte sich Widerstand gegen das Engagement. E-Sports: Für die Fans Bedrohung der Fussball-Kultur – für den Klub eine Chance im Zuge der Digitalisierung.

So offensichtlich der Interessenskonflikt, so diskussionslos die Erfolge der Basler Controller-Helden. Luca «LuBo» Boller verteidigte seinen Schweizer-Meister-Titel, Tim «TheStrxngeR» Katnawatos gewann die virtuelle Bundesliga und Florian «CodyDerFinisher» Müller wurde Vize-Weltmeister.

Den Titel aber wird er nicht verteidigen können. 20 Millionen Gamer kämpften um einen von 128 Plätzen in Amsterdam. Beim finalen Ausscheidungsturnier wurden die 16 besten Playstation- und X-Box-Spieler ausgemacht, die nach London zur WM fahren. Vize-Weltmeister Müller wurde im entscheidenden Spiel ausgerechnet von Katnawatos rausgekegelt (2:2 im Hinspiel, 4:2 im Rückspiel). Da hat der eine FCB-Gamer dem anderen den «Stegger» gezogen. Welch’ Ironie des Schicksals.

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