Handball

Wieder kein Sieg für den RTV Basel

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Der RTV Basel verliert auch gegen GC Amiticia.

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Der RTV Basel verliert am Freitagabend sein Heimspiel mit 19:24 (11:13) und übernimmt das Tabellenende der SHL. Mit GC Amicitia Zürich gewinnt schlussendlich die sicherere von zwei verunsicherten Mannschaften.

Dem 19:24 Endergebnis war eine Schlussphase vorangegangen, die bei beiden Teams grosse Unsicherheiten offenbarte. So gelang von der 50. bis zur 56. Minute beiden Teams, beim Spielstand von 18:20, kein einziger Treffer. Erst mit dem Tor zum 18:21 in ebendieser 56. Minute war das Spiel für GC entschieden. Der RTV selbst schaffte es erst in der 59. Minute, durch einen Penalty von Ariel Attenhofer (19:23), seine fast zehn Minuten andauernde Torflaute zu beenden.

Doch GC scheiterte ebenfalls mehrfach freistehend an RTV-Goalie Dennis Wipf und schaffte es nicht, das Spiel endgültig zu entscheiden. Bei den Baslern hingegen häuften sich die technischen Fehler. Dies verhinderte gleichzeitig die Möglichkeit, das Ruder nochmals herumzureissen.

Ohne Führung fällt das Torewerfen schwer

Es schien, als hätte keine Mannschaft die nötige Sicherheit und das Selbstverständnis, um das Spiel für sich zu entscheiden. «Es schiesst sich leichter, wenn man mit drei Toren in Führung liegt, als wenn man mit drei Toren im Rückstand ist. Dann ist die Verantwortung eine ganz andere und der Wurf wird gefühlt viel schwerer» beschrieb der Basler Rückraumspieler Dennis Krause die Gefühlslage.

Die 1. Halbzeit endete 11:13 und stand im klaren Kontrast zu den zweiten 30 Minuten. Bis zur Pause war es ein sehr ansehnliches Spiel. Beide Trainer hielten einige taktische Varianten bereit, beispielsweise das Spiel mit zwei Kreisläufern in eigener Überzahl.
Zudem versuchten beide Teams, mit schnellem Umschaltspiel zu einfachen Toren zu kommen. Sowohl die Basler als auch GC Amiticia konterten Tore des Gegners häufig umgehend. Erst die zweite Hälfte zeigte den 200 Zuschauern in der Rankhofhalle die Unsicherheit beider Teams auf.

RTV-Akteur Krause sah den Hauptgrund der Niederlage entsprechend in der Chancenauswertung: «19 Tore zu Hause sind einfach zu wenig, das müssen wir schnellstmöglich ändern». So waren es ausgerechnet zwei Youngster, die auf Seiten der Basler Ausrufezeichen setzen konnten. Im Tor hielt Wipf in der zweiten Halbzeit stark (39 Prozent gehaltene Bälle) und im Angriff spielt Top-Scorer Attenhofer (8 Tore) bereits seit Saisonbeginn in bestechender Form.

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