Fussball
Wird der FC Basel vor Transferschluss noch zwei Spieler verpflichten?

Bis Ende Februar kann der FC Basel Spieler verpflichten – am Freitag tauchten zwei mögliche Neuzugänge auf. Der FCB ist am bosnischen Nationalspieler Tino-Sven Nusic, sowie an Manuel Akanji vom FC Winterthur interessiert.

Sebastian Wendel
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«Wenn alle Details stimmen, kann noch etwas passieren.» FCB-Präsident Bernhard Heusler schliesst weitere Transfere bis Ende Februar nicht aus.

«Wenn alle Details stimmen, kann noch etwas passieren.» FCB-Präsident Bernhard Heusler schliesst weitere Transfere bis Ende Februar nicht aus.

Keystone

Spieler abgeben wird der FC Basel bis Ende Februar (dann endet das nationale Transferfenster) keine mehr. Doch einen allfälligen Neuzugang, den wollte Präsident Bernhard Heusler am Donnerstag nicht ausschliessen: «Einen Schnellschuss wird es nicht geben. Aber wenn alle Details stimmen, kann noch etwas passieren.»

Nun tauchten am Freitag die Namen zweier Spieler auf, die Heusler mit seiner Andeutung gemeint haben könnte. Der eine ist Tino-Sven Nusic, 22-jähriger bosnischer Nationalspieler, der dank seinem belgischen Pass das EU-Kontingent nicht belasten würde. Aktueller Arbeitgeber von Nusic ist der kroatische Spitzenklub Hajduk Split. Der zentrale Mittelfeldspieler, im Sommer 2014 WM-Teilnehmer mit Bosnien, soll für ein halbes Jahr nach Basel ausgeliehen werden. Im Sommer dann habe der FCB die Möglichkeit, Nusic definitiv zu verpflichten. Der Deal, berichten mehrere kroatische Medien, sei mehr oder weniger beschlossene Sache.

Fabian Schärs Double

Der andere Kandidat ist Manuel Akanji vom FC Winterthur. Das Interesse am 19-jährigen Innenverteidiger bestätigt FCB-Sportdirektor Georg Heitz gegenüber dem «Landboten»: «Wir beobachten seinen Entwicklungsstand genau.» Seit Sommer wird der U21-Nationalspieler gescoutet und konnte sich im September beim Cupspiel zwischen Winterthur und Basel (0:4) schon einmal mit seinen vielleicht zukünftigen Teamkollegen messen.

Was auffällt: Die Entwicklung Akanjis ähnelt derjenigen von Fabian Schär. Auch der heutige Abwehrchef des FCB wechselte von der Challenge League ans Rheinknie. Dies, nachdem Schär in seinem ersten Jahr als Stammspieler beim FC Wil überzeugte und in der Saison 2011/12 ebenfalls im Cup auf den FCB traf. Im darauffolgenden Sommer griff Basel zu – heute ist Schär Stammspieler in der Nationalmannschaft und steht vor dem Wechsel in eine Topliga. Akanji hätte wohl nichts dagegen, den gleichen Weg wie Schär einzuschlagen.

Frei hat gegen GC wohl frei

Während im Hintergrund die Transfermühlen weiter mahlen, bereiten sich Paulo Sousa und seine Mannschaft auf den Rückrundenstart gegen GC von morgen Sonntag (16:00 Uhr, SRF 2) vor. Sie taten dies auch am Freitag ohne Fabian Frei: Der 26-Jährige trainierte abseits der Mannschaft, nachdem ihn am Donnerstag noch eine Grippe ans Bett gefesselt hatte.

Wie für den verletzten Adama Traoré kommt das GC-Spiel wohl auch für Frei zu früh. Ihn im Zentrum ersetzen dürfte Taulant Xhaka, dessen Position rechts in der Abwehr würde dann Philipp Degen einnehmen.