Einzelkritik
Xhaka räumt ab, Alderete und Petretta wackeln: Das sind die Noten zum 3:1-Sieg gegen Thun

Nur kurz musste der FCB nach dem zwischenzeitlichen Thuner Ausgleich um die drei Punkte zittern. Es resultiert schliesslich ein souveräner 3:1-Arbeitssieg. Klicken Sie sich durch die Bildergalerie, um die Noten zu lesen.

Simon Leser
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Die Erleichterung ist gross: Der FC Basel gewinnt gegen Schlusslicht Thun gleich mit 3:1 und kann sich so die Tabellenführung weiterhin sichern.
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Trotz harzigem Start ist es am Schluss einmal mehr der FCB, der jubelnd vom Platz gehen darf, während Thun-Torhüter Guillaume Faivre alles andere als zufrieden ist.
Super League, 11. Runde, FC Basel - FC Thun (18.10.2019)
Er macht den Sack endgültig zu: In der 79. Minute trifft Luca Zuffi (l.) zum 3:1. Sein Tor feiert er gebührend mit Raoul Petretta.
Basels Arthur Cabral (M.) verbringt keinen allzu gemütlichen Abend. Mit Kenan Fatkic (l.) und Chris Kablan wird er gleich von zwei Thunern in die Mangel genommen.
Silvan Widmer (l.) duelliert sich mit Thun-Spieler Nias Hefti. Noch ist unklar, wer in diesem Zweikampf bald den Kürzeren zieht.
Dank einem Eigentor von Simone Rapp darf der FCB in der 72. Minute zum zweiten Mal an diesem Abend jubeln.
Basil Stillhart (l.) schaut ziemlich entgeistert aus der Wäsche, wenn Kevin Bua erst einmal loslegt.
Ist das noch Fussball? Chris Kablan (l.) und Silvan Widmer vollführen im Zweikampf eine komische Verrenkung nach der anderen.
Torhüter Jonas Omlin und Eray Cömert werden von Simone Rapp (v.l.n.r.) bezwungen: In der 67. Minute erzielt Rapp den Ausgleich zum 1:1 für den FC Thun.
Duell in luftiger Höhe: Arthur Cabral (l.) kämpft mit Thuns Roy Gelmi (r.) um den Ball.
Er kam, sah und traf: Kevin Bua (M.) sorgt dafür, dass die Tabellenführung vorerst bestehen bleibt. Dank seinem Freistoss darf der FC Basel in der 50. Minute endlich jubeln
Der Jubel aufseiten der Baseler ist gross, Thuns Goalie Guillaume Favire (r.) hat hingegen wenig zu lachen.
Alles klar Valentin Stocker? Wenn Nicola Sutter (M.) loslegt, gerät der FCB-Kapitän Stocker fast ins Schleudern.
Für Kevin Bua (l.) gibt es kein Durchkommen, Thuns Roy Gelmi bremst den FCB-Spieler gekonnt aus.
Nach einer torlosen ersten Halbzeit ruft die Pause. In diese geht der FC Basel mit 54% Ballbesitz, sechs Schüssen (Thun: 5) und vier Torschüssen (Thun:2).
Kurz vor der Pause flacht das Spiel ab. Die Chancen werden auf beiden Seiten rar, weder Basel noch Thun können ihre Angriffe ausspielen.
Die beiden Team schenken sich nichts, im harten Zweikampf geht Stefan Glarner (2.v.l.) vor Valentin Stocker (2.v.r.) zu Boden.
Basels Kevin Bua (r.) wird einmal mehr zum Gejagten, gleich zwei Thuner heften sich (erfolglos) an seine Fersen.
In der Startphase regnet es für den FCB Chancen im Minutentakt, doch der Ball will einfach nicht ins Tor. Das ärgert nicht nur Fabian Frei (v.).
Thuns Torhüter Guillaume Faivre hat mächtig viel zu tun, doch noch bleibt sein Kasten sauber.
Hier gibt es wohl kein Vorbeikommen: Basels Valentin Stocker (M.) beäugt das Tun von Stefan Glarner (l.) kritisch.
Die erste dicke Chance der Partie gehört eindeutig Kevin Bua (r.), daran kann auch Thuns Roy Gelmi nichts mehr ändern, der eindeutig zu spät aufkreuzt.
Doch zum Glück ist Torhüter Guillaume Faivre zur Stelle. Der Thuner Schlussmann befördert den Ball in letzter Sekunde aus der Gefahrenzone.
Ein guter Teamspirit und etwas Mut kann nie schaden - die Spieler des FC Thun schwören sich vor dem Spiel gegen Leader Basel ein.
Sein ganz persönliches Ritual zelebriert hingegen Basels Arthur Cabral (2.v.l.), der vor der Partie betet. Kevin Bua (r.) nimmt das Ganze wohl mit Humor.
Auf dem Papier ist eigentlich schon alles klar: Fabian Frei (r.) und der FC Basel gehen mit einer optimalen Ausgangslage in die Partie gegen Thun. Doch wird die Mannschaft ihrer Favoritenrolle auch gerecht?

Die Erleichterung ist gross: Der FC Basel gewinnt gegen Schlusslicht Thun gleich mit 3:1 und kann sich so die Tabellenführung weiterhin sichern.

Keystone
Jonas Omlin: Note 5 Wenn es ihn braucht, ist er da. Beim Thuner Ausgleich wird aber auch er zu stark im Regen stehen gelassen.
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Silvan Widmer: Note 4,5 Ist offensiv um einiges aktiver als Petretta auf der anderen Seite. Seine Flanken haben hingegen noch Verbesserungspotenzial.
Eray Cömert: Note 4,5 Ist defensiv ohne Fehl und Tadel. Riskiert offensiv zwar weniger als Alderete, macht dafür aber auch weniger Fehler.
Omar Alderete: Note 4 Fabriziert in der ersten Hälfte einige Fehlpässe. Ein anderer Gegner als Thun hätte diese Einladungen angenommen. Zeigt sich in der zweiten Halbzeit verbessert.
Raoul Petretta: Note 4 Lenkt den Ball unglücklich ab, sodass Rapp den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielen kann. Offensiv ohne Wirkung.
Fabian Frei: Note 4,5 Müsste den FCB nach sechs Minuten in Führung bringen, scheitert aber an Faivre. Hat das Geschehen im Mittelfeld mehrheitlich im Griff.
Luca Zuffi: Note 4,5 Von ihm kommt offensiv lange zu wenig, steht dann aber beim dritten Basler Treffer goldrichtig.
Taulant Xhaka: Note 5 Das Regenspiel kommt seinen aggressiven Fähigkeiten besonders entgegen. Schnappt den Thunern viele Bälle weg.
Kevin Bua: Note 5 Es gelingt zwar auch ihm nicht alles. Trotzdem bringen die Thuner den flinken Romand nie unter Kontrolle. Erzielt das erste Tor und leitet das zweite mit seinem Freistoss ein.
Valentin Stocker: Note 4,5 Ist besonders in der ersten Halbzeit ein kreativer Aktivposten. Nach dem Seitenwechsel ist er weniger auffällig,
Arthur Cabral: Note 4 Bleibt erstmals bei einem Liga-Heimspiel ohne Treffer. Setzt dafür oft gekonnt seinen Körper ein. Bleibt aber ohne reelle Torchance.
Afimico Pululu: 4,5 Ersetzt in der 76. Minute Cabral und nutzt die kurze Auslaufzeit für Werbung in eigener Sache. Leitet mit seiner starken Balleroberung den dritten Treffer ein.
Samuele Campo: keine Note Kommt in der 82. Minute für Zuffi und ist somit für eine Bewertung zu kurz auf dem Feld.
Edon Zhegrova: keine Note Ersetzt in der 83. Minute Stocker. Was für Campo gilt, gilt auch für ihn.

Jonas Omlin: Note 5 Wenn es ihn braucht, ist er da. Beim Thuner Ausgleich wird aber auch er zu stark im Regen stehen gelassen.

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