Will die Schweiz den Anschluss an die Spitzennationen nicht verpassen, muss sie vorwärtsmachen. Das haben nicht nur die Fussballer und Eishockeyaner erkannt, sondern auch die Wasserballer. Deswegen spielt die U17-Auswahl seit dieser Saison in der Nationalliga B mit, um sich an stärkeren Teams zu messen, und trifft sich in Tenero zu Trainingswochen.

Sieg gegen Bulgarien verpasst

Dass trotzdem noch ein weiter Weg vor den Wasserballern liegt, zeigte die EM-Qualifikationsrunde in Istanbul: 1:25 gegen die Türkei, 1:28 gegen Russland, 3:11 gegen Grossbritannien und ein 5:11 gegen Bulgarien. «Ein Sieg gegen Bulgarien wäre Pflicht gewesen – den haben wir nicht erreicht und daher die Erwartungen nicht erfüllt», sagt Werner Stohler, Teamchef der U17. Er sah die Osteuropäer auf Augenhöhe, doch die Mannschaft sei nach den vorhergehenden Niederlagen schon zu sehr aus dem Tritt gewesen.

Trotz des Misserfolgs will man den eingeschlagenen Weg konsequent weiterverfolgen und fordert die Junioren auf, sich noch mehr dem Leistungssport zu verpflichten.