NLA-Basketball
Zum Exploit der Starwings fehlte nur wenig

Die Starwings unterliegen Union Neuchâtel denkbar knapp mit 84:86. Dies ist umso bitterer, als dass der starke Kaylon Williams den Ausgleich in den Schlusssekunden bei zwei Freiwürfen verpasste.

Georges Küng
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Kaylon Williams.

Kaylon Williams.

Uwe Zinke/Sportives

Nur 20 Stunden nach dem 85:81-Heimsieg über den BC Boncourt mussten die Starwings-Basketballer bereits wieder zum nächsten Meisterschaftsspiel antreten. Und sie taten dies bei Union Neuchâtel bravourös, auch wenn sie zuletzt mit einer ganz bitteren 84:86-Niederlage ins Baselbiet zurückkehren mussten. 22 Sekunden vor der Schlusssirene vergab Spielmacher Kaylon Williams, der sonst einen starken Auftritt hatte, zwei Freiwürfe, die zum Gleichstand geführt hätten.

Fehlende Breite ist kein Faktor

Dennoch darf der einzige Deutschschweizer Verein in der Nationalliga A nach dem ersten Qualifikationsdurchgang eine positive Bilanz ziehen. Mit vier Siegen ist das Soll bei weitem übertroffen worden und die Baselbieter haben gezeigt, dass sie trotz fehlender Breite mit einer sehr starken Spitze gegen jeden Rivalen mithalten können.

Allerdings sah sich «Wings»-Trainer Roland Pavloski gegen Neuchâtel gezwungen, sein Profi-Quartett über die gesamten 40 Minuten auf dem Feld zu belassen. Im modernen Basketball von heute ein absoluter Anachronismus.

Kommt hinzu, dass sich Petkovic bei seinem Comeback gleich wieder eine Fussverletzung zuzog und dem Team damit wohl weiter fehlen wird.