Eishockey

Zum zweiten Mal zu Null. Der EHC Basel gewinnt in Lyss mit 0:2

Da ist der Puck im Tor des SC Lyss.

Da ist der Puck im Tor des SC Lyss.

Auch das zweite Saisonspiel konnte der EHC Basel erfolgreich bestreiten. In Lyss gewinnen die Basler dank zwei Toren im Startdrittel, gutem Unterzahlspiel und einem abermals starken Torhüter Haller mit 0:2.

In der noch jungen MSL-Saison trafen zwei Sieger aus der Startpartie aufeinander. Während Basel zu Hause Düdingen bezwang, schaffte Aufsteiger Lyss gegen den Mitfavoriten Dübendorf einen überraschenden 1:2 Auswärtserfolg.

Überzeugender Beginn

Der bessere Start in die Partie hatte ganz klar Basel. Die Mannschaft von Robert Othmann ging los wie die Feuerwehr. Ein Angriff nach dem anderen rollte Richtung Tor der Gastgeber, welch überfordert wirkten. Die Basler Bemühungen wurden jedoch erst Mitte des Startdrittels belohnt. Rattaggi zog in der Mitte los und passte nach rechts auf Zwissler. Der MySports League Bestplayer zielte genau und traf mit einem schönen Handgelenkschuss in die linke obere Torecke. Bereits sein dritter Treffer im zweiten Spiel. Auch das 0:2 war in seiner Entstehung sehenswert. Vogt mit einem Pass via Bande auf Hrabec, der lässt mit einem Kunststück zwei Berner aussteigen, scheitert aber knapp. Basel behält die Scheibe und Schir trifft Sekunden danach. Von Lyss war bisher kaum etwas zu sehen, was Trainer Meyer veranlasste, früh sein Timeout zu nehmen. Tatsächlich wurde Lyss danach etwas besser. Gefährlich vor Haller wurde es jedoch nur während den Powerplays.


Fehlende Konsequenz

Dies änderte sich ab dem Mitteldrittel. Die Berner waren nun wach und kamen zu guten Möglichkeiten. Basel agierte nun "unkonzentriert und nicht mehr konsequent genug", wie es Torhüter Fabio Haller nach dem Spiel nannte. "Somit haben wir dem Gegner Chancen zugestanden.". Dies hatte zur Folge, dass das Spiel nun ausgeglichener war und sich Haller ein paar Mal auszeichnen konnte. Erst nach und nach kam auch Basel wieder zu Torchancen. Tuffet und Schnellmann sahen ihre Schüsse jedoch knapp daneben. In den Minuten vor Ende des Mitteldrittels schaltete dann Basel wieder einen Gang höher. Für ein weiteres Tor reichte es jedoch nicht mehr. Im Schlussdrittel war Lyss dem Anschlusstreffer näher als Basel dem 0:3. War Haller trotzdem einmal geschlagen, rettete ein Mitspieler auf der Linie, wie Seiler in der 51. Minute. Gegen vorne schloss man die nun zahlreicher werdenden Kontermöglichkeiten zu wenig konsequent ab, was etwas Ruhe im Spiel der Basler hätte bringen können. Sinnbildlich die Chancen durch Alexis Valenza, Maurenbrecher und Tuffet.

Starker Rückhalt

"Man oft he Match" auf Basler Seite war einmal mehr der Torhüter. Auch im zweiten Spiel feierte Basels starker Rückhalt Fabio Haller einen Shutout, was ihn selber erstaunen liess: "Bisher habe ich es noch nie geschafft, zweimal hintereinander zu Null zu spielen. Die Mannschaft hat es mir aber auch leichtgemacht, viele Schüsse geblockt und mir somit geholfen." Zur Mitte des Spiels merkte der Basler Torhüter, dass etwas mit dem Eisen am Schlittschuh nicht stimmt. Othmann nahm unkonventionell sein Timeout, sodass der Schlittschuh Spezialist Andreas Hofer das Problem rasch lösen konnte.

Das nächste Spiel absolviert der EHC Basel bereits am nächsten Dienstag um 20:15 Uhr zu Hause gegen den EHC Seewen. In diesem Spiel will Basel weiter ungeschlagen bleiben. Im Hinblick auf dieses Spiel heisst dies für Haller "konsequent spielen, Gegner einschnüren, hohes Tempo gehen, und vorne die Tore schiessen." Hinten abermals keine Tore bekommen geht dabei fast vergessen…

Die Highlights vom Spiel:

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