Tischtennis

Zwei Baselbieter fahren an die Tischtennis-WM in Dortmund

Nach dem Doppel-SM-Titel mit Philip Merz wartet bereits das nächste Highlight auf den Reinacher Lionel Weber (links). René Zwald/zvg

Nach dem Doppel-SM-Titel mit Philip Merz wartet bereits das nächste Highlight auf den Reinacher Lionel Weber (links). René Zwald/zvg

Mit Nicola Mohler und Lionel Weber sind zwei des dreiköpfigen WM-Teams aus dem Baselbiet. An der Team-Weltmeisterschaft in Dortmund möchten die Tischtennisspieler die Grundlage für den Aufstieg in die zweite Division schaffen.

Linus Trummler und Lionel Weber sind jung und talentiert. An der Schweizer Meisterschaft in Muttenz erreichten sie beide die Viertelfinals, scheiterten dort aber an Routiniers.

Noch – ist sich die Tischtennisszene sicher. Bereits im Doppel hat Lionel Weber im Team mit Philip Merz gezeigt, dass auch mehr möglich ist. Im Final wurden die Vorjahressieger und Nationalkader-Athleten Nicola Mohler und Christian Hotz überraschend besiegt.

Nun steht die Team-Weltmeisterschaft in Dortmund an. Einzel-Schweizer-Meister Nicola Mohler aus Oberwil ist gesetzt. Der 24-Jährige ist die graue Eminenz im dreiköpfigen Team. Begleitet wird er vom 15-jährigen Reinacher Weber und vom Luzerner Trummler (17). Sie haben sich in einem internen Qualifikationsturnier durchgesetzt.

«Ich finde es super, wenn Junge nach vorne drängen», sagt Mohler, der seine Erfahrung gerne mit den jüngeren Spielern teilt.

Bessere Gegner besiegen

In Dortmund muss das junge Team, das in der dritten Division spielt, aber über sich hinaus wachsen. «Wir sind als Nummer drei gesetzt. Die Setzung basiert aber auf dem Ranking der besten drei Schweizer. Das heisst, die zwei jungen Spieler müssen Gegner schlagen, die höher klassiert sind als sie, wenn wir weiterkommen wollen», sagt Mohler, der dies den zwei Teenagern durchaus zutraut. Der dritte Platz in der Gruppe würde zu Aufstiegsspielen berechtigen.

Seit der SM hat Mohler keine Ernstkämpfe mehr bestritten. Die Titelverteidigung habe ihm aber Selbstvertrauen gegeben und die Vorbereitung in Österreich wäre gut verlaufen. In der Gruppe K der 3.Division bekommen es die Schweizer ab Sonntag mit Kolumbien, Paraguay, Saudi-Arabien, Kongo-Brazzaville und Thailand zu tun.

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