Der 26-jährige Mohler, der bei Saint-Louis in Frankreich spielt, ist zumindest der erste Herausforderer des letztjährigen Meisters Samy Zmirou. Der zwei Jahre ältere Genfer hat auf dem Weg zu seinem ersten Einzeltitel im Viertelfinal den Basler überraschend 4:3 bezwungen und sich danach auch gegen Christian Hotz (Wil SG) und Altmeister Thierry Miller (Bulle), die ebenfalls erneut zum engsten Favoritenkreis zählen, durchgesetzt. Zu diesem gehören auch die für den Organisator spielenden 17-jährigen Nachwuchsakteure Lionel Weber und Elia Schmid, die vor eigenem Publikum besonders motiviert sein werden.

Weibliches Spitzenduo

Bei den Frauen dagegen käme alles andere als ein weiterer Sieg von Rachel Moret oder Rahel Aschwanden, der Titelverteidigerin, einer Riesenüberraschung gleich. Welche der beiden Nationalspielerinnen die Oberhand behalten wird, erscheint völlig offen. Sowohl die 24-jährige Waadtländerin als auch ihre vier Jahre jüngere Kontrahentin aus der Ostschweiz sind ähnlich stark einzustufen. Die Tagesform dürfte den Ausschlag geben, ob die ebenfalls im Ausland spielenden Moret (Frankreich) und Aschwanden (Weil/D) ihren dritten respektive zweiten Einzeltitel holen.

Die gleichen Verdächtigen

Auch in den drei Doppel-Konkurrenzen stösst man bei der Nennung des Favoritenkreises auf die mehrheitlich gleichen Akteure. Moret/Aschwanden streben bei den Frauen das Triple an, die Waadtländerin zudem an der Seite von Mohler im Mixed sogar bereits den vierten Titel in Serie. Wesentlich offener ist die Ausgangslage bei den Männern, bei denen die Titelverteidiger Christian Hotz und Thilo Vorherr mit neuen Partnern antreten. Top-gesetzt sind Mohler/Weber, doch rechnen sich mindestens ein halbes Dutzend weitere Paarungen ebenfalls zumindest Medaillenchancen aus. (SI)