Schach
Zwei Therwiler schaffen es auf das Podest

Mit 26 aktiven Spieler stellte der SC Therwil mit Abstand die grösste Sektion am Bundesturnier in Münchenstein, welches dieses Jahr vom SK Birseck organisiert wurde.

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Die Spieler des SC Therwil schnitten am Bundesturnier sehr gut ab.

Die Spieler des SC Therwil schnitten am Bundesturnier sehr gut ab.

Keystone

Der SK Birseck feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges bestehen. Ein Grund für den drittgrössten Schachclub in der Region, die früher bekannte Firmen und Arbeiter Schach-Schweizermeisterschaft (Bundesturnier) in der Region durchzuführen. Mit 283 Spielern wies das Turnier ein sehr hohes Spielniveau auf.

Insgesamt wurden bei den drei Hauptturnieren I, II, III sieben Runden gespielt, um jeweils einen neuen Schweizermeister zu finden. In den zwei Seniorenturnieren wurden fünf Runden gespielt. Fünf Therwiler Schachspieler schafften den Sprung in die Preisgeld-Ränge, für zwei reichte es sogar zu einem Podestplatz.

John Mcllmurray (Biel-Benken) schaffte beim Senioren II Turnier (bis 1599 Elo-Führungspunkte) den Sprung auf den 3. Platz. Daniel Frey (Pfeffingen) reichte es sogar zum Sieg im Hauptturnier III (bis 1620 Elo-Führungspunkte). Er verwies unter anderem die zwei ebenfalls für Therwil spielenden 16- und 17-jährigen Junioren Luca Hunziker (Ettingen BL) auf Platz 4, sowie Sandro Prato (Oberwil) auf den 10.Platz.

Max Lo Presti (Aesch), ein weiterer Therwiler Junior (13 Jahre), erspielte sich ebenfalls den 10. Platz, jedoch im Hauptturnier II (bis 1860 Elo-Führungspunkte), welches stärker besetzt ist.

Sehr erfreulich auch die Topleistung vom Therwiler Jugendtrainer Michael Schröter (Allschwil), welcher beim Hauptturnier eines seiner besten Schachturniere spielte. Als Startnummer 41 konnte er sich bis auf den 26. Rang hervor spielen. Nach Abzug der nicht für den Schweizermeistertitel berechtigten ausländischen Spieler lag Michael Schröter sogar auf dem hervorragenden 15. Platz. Gewonnen wurde das Hauptturnier 1 von Grossmeister Mihajlo Stojanovic aus Serbien.

Als Therwiler Fazit darf man das sehr erfreuliche Abschneiden der Junioren erwähnen, welches nicht selbstverständlich ist bei einem topbesetzten Erwachsenenturnier.

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