Eishockey

Zweite Niederlage: Der EHC Basel kommt nicht in Fahrt

Der EHC Basel (in Weiss) hatte gegen Dübendorf das Nachsehen.

Der EHC Basel (in Weiss) hatte gegen Dübendorf das Nachsehen.

Der mit Ambitionen gestartete EHC Basel verliert auch das zweite Spiel der noch jungen Saison. Gegen Dübendorf gibt es auswärts eine 3:6-Niederlage. Im Vergleich zum Startspiel zeigen sich die Basler aber verbessert.

Der EHC Basel absolvierte das Spiel "im Chreis" mit der gleichen Aufstellung wie beim letzten Spiel gegen Thun. Das Auftreten zu Beginn war jedoch ein Anderes. Bereits nach 18 Sekunden hätten die Basler durch Kiss in Führung gehen müssen. Auch im Anschluss setzten die Gäste die Züricher durch gutes Forechecking unter Druck und erarbeiteten sich weitere gute Möglichkeiten. Mit den ersten beiden unnötigen Strafen war die Druckphase der Basler ab Mitte des ersten Drittels jedoch beendet. Basels Schlussmann Haller war nun mehr gefordert. Gegen den Pfostenschuss von Seiter aus 5 Metern wäre er jedoch chancenlos gewesen. Erst gegen Ende des Startdrittels konnten sich die Gäste wieder etwas lösen . Zwissler hatte dabei nach einem schönen Pass von Alihodzic gar den ersten Treffer der Partie auf dem Stock.

Ein Hin und Her im Mitteldrittel

Auch zu Beginn des Schlussdrittels wollte der Treffer für Basel nicht fallen. Vogt traf in der 23. Minute nur den Pfosten. So schoss Dübendorf das erste Tor der Partie - mit einem Shorthander. Hardmeier profitierte von einem Scheibenverlust in einem Basler Powerplay, zog alleine auf Haller los und verwertete eiskalt. Nur 23 Sekunden später konnte Schmutz den Fehler, immer noch in Überzahl, nach einem schnell ausgeführten Angriff korrigieren. Doch defensiv blieb der EHC Basel fehleranfällig und zu unkonzentriert. Als sich beim zweiten Gegentor alle Spieler auswechseln lassen wollte, wurde dabei Hardmeier am linken Flügel nicht beachtet. Der Dübendorfer zog nach einem schnellen Pass von Derder los und bezwang mit seinem Schuss Haller.

Basel zeigte sich aber nicht geschockt, denn nur kurze Zeit später erzielte Alihodzic abermals den Ausgleich. Es dauerte jedoch wieder nicht lange bis Dübendorf in Überzahl durch den dritten Treffer von Hardmeier wieder vorlegte. Dass Basel abermals ausgleichen konnte, verdankten sie Torhüter Trüb, der den Puck direkt vor dem einschussbereiten Himelfarb fallen liess. Im Gegensatz zum Startdrittel hatten die Basler im Mittelabschnitt Probleme sich gut und schnell aus der Defensive zu lösen. So war es nicht überraschend, dass nochmals ein Gegentor fallen musste. Nach einer unübersichtlichen Stocherei vor Haller war es Schmidli vorbehalten, den siebten Treffer innerhalb von 14 Minuten zu erzielen. Nach kurzer Beratung entschieden die Schiedsrichter den Treffer zu geben.

Doppelschlag in Überzahl sorgt für die Entscheidung

Noch war im Schlussdrittel alles drin. Die Hoffnung der Basler wurde aber früh im Keim erstickt. Zwei Strafen in kürzester Frist ermöglichten es Dübendorf fast 2 Minuten in doppelter Überzahl zu spielen. Diese Möglichkeit wurde optimal durch zwei Treffer von Kreis und Röthlisberger genutzt. Trotz dieser kalten Dusche gab Basel nicht auf, versuchte nochmals heranzukommen. Die routinierten Gastgeber liessen jedoch nichts mehr anbrennen und brachten den Sieg schlussendlich ohne grössere Probleme nach Hause.

Zweites Spiel, zweite Niederlage: So hat sich der EHC Basel den Saisonstart sicher nicht vorgestellt. Diesen Fehlstart gilt es nun mit einer starken Reaktion zu korrigieren, um möglichst rasch die rote Laterne abzugeben. Am liebsten bereits am nächsten Samstag im Heimspiel gegen den EHC Bülach.

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