Grosse Freude und spürbare Erleichterung: Für Rennfahrer Jeffrey Schmidt ist im Porsche Supercup (PSC) endlich der Knoten geplatzt. Im dritten Saisonrennen auf dem neu gestalteten Red Bull Ring im österreichischen Spielberg fuhr der 20-jährige Liestaler als Zweiter im Rahmen der internationalen Version der Porsche-Markenpokale auf das Siegerpodest. In der PSCFahrwertung

verbesserte sich Schmidt nach drei von zehn Wertungsläufen mit insgesamt 28 Punkten auf den siebten Rang.

Entsprechend glücklich äusserte sich die Schweizer Nachwuchshoffnung aus dem Lechner-Racing-Team nach der Zieleinfahrt: „Es war ein perfektes Rennen. Ich hatte einen super Start und ein pfeilschnelles Auto. Mit dem zweiten Platz können wir mehr als zufrieden sein. Einen grossen Dank ans Team – so kann es gerne weitergehen.“

Die Basis für das bislang erfolgreichste Rennwochenende des Jahres im Rahmen des Formel-1 Grand Prix von Österreich mit 200.000 Zuschauern legte der Schweizer bereits im Zeittraining am Samstag. Im 500 PS starken Porsche 911 GT3 Cup fuhr Schmidt in 1:33.157 Minuten die sechstschnellste Zeit im 26-köpfigen Spitzenfeld. Im Rennen am Sonntagmittag erwischte Schmidt aus der dritten Reihe einen sehr guten Start. Der talentierte Pilot leistete sich in einem turbulenten Lauf keine Fehler, überzeugte mit viel Übersicht und liess zahlreiche Konkurrenten, darunter auch Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier aus Frankreich, hinter sich.

Im letzten Renndrittel lag Schmidt kurzzeitig sogar an der Spitze, doch der Pole Kuba Giermaziak übernahm fünf Runden vor Schluss die Führung. Nach 16 Runden mit vier Führungswechseln und zahlreichen Überholmanövern siegte Giermaziak schliesslich hauchdünn vor Schmidt.