Gegenüber dem Spiel gegen die Neuenburger konnte Malgin wieder auf Tuffet zählen. Dafür fehlte Gurtner, der durch Evan Fluri ersetzt wurde. Basel startete gut in die Partie. Insbesondere Leandro Gfeller fiel durch diverse Torabschlüsse auf. Er musste jedoch bis zur 9. Minute warten, bis er nach einem Schuss von Vogt goldrichtig stand und mit seiner 4. Möglichkeit den wichtigen Führungstreffer erzielte. 

Basel verstand es anschliessend das Momentum zu nutzen und erhöhte nur eine Minute später durch einen schönen Schuss von Brügger zum 2:0. Wieder nur 3 Minuten später erkämpfte sich Schnellmann an der Bande in der neutralen Zone den Puck und lancierte mit einem schönen Pass Marco Vogt, der alleine vor Gasser das 3:0 markierte. Das war für den Coach der Gäste Andreas Beutler Grund genug, sein Timeout zu nehmen und den Torhüter zu wechseln. Danach kam Brandis tatsächlich noch verstärkter in die Zone der Basler, die jetzt mehr mit Abwehrarbeit beschäftigt wurden. Die Berner standen nun höher und störten früher, was Basel zu Fehler zwang.

Partie schien entschieden

Nach dem Anspiel des Mitteldrittel wurde Lüthi auf die Strabank geschickt. Basel konnte die Möglichkeit mit einer Passfolge über mehrere Stationen ausnutzen. Puntus war schlussendlich der letzte in der Reihe, der sich als Torschütze feiern lassen konnte. Trotz dem 0:4 Rückstand blieb Brandis gefährlich. Schütz mit einem Backhand-Schuss sowie Buri brachten innerhalb von anderthalb Minuten die Emmentaler wieder ins Spiel. Genau zum richtigen Zeitpunkt lenkte Malgin einen Schuss von Kohler zum 5:2 ab.

Als zu Beginn des Schlussdrittels Tuffet im Powerplay mit einem schönen Schuss auf 6:2 erhöhen konnte, schien die Partie entschieden. Das Anschlusstor von Holzer 12 Minuten vor Schluss brachte jedoch nochmals die Hoffnung für die Berner zurück. Kurze Zeit später rettete noch der Pfosten für Basel. 3 Minuten vor Schluss musste Guantario  auf die Strafbank. Brandis setzte nochmals alles auf eine Karte und ersetzte den Torhüter durch einen weiteren Feldspieler. Mehr als das 4:6 durch Meyer lag dann nicht mehr drin. So feierte Basel einen unter dem Strich verdienten Sieg.

Albert Malgin ist zufrieden

Der neue Basler Stürmer Dmitri Malgin war an drei Treffer beteiligt und befand nach dem Spiel, dass die Mannschaft « ein gutes Spiel gezeigt, vorne die Chancen genutzt, aber auch hinten ein paar Fehler gemacht hat.» Auffallend war heute wieder, dass Basel nicht nur mit kämpferischen, sondern auch mit spielerischen Mitteln zum Erfolg kommen will. Für Malgin nachvollziehbar, «da uns die Trainer erklärt haben, wie wir uns zu positionieren haben. So kommen wir zu vielen Chancen, die wir ausnützen, taktisch souverän.». Auch hat er in dieser kurzen Zeit keine Probleme gehabt, sich in die Mannschaft zu integrieren.»Ich kenne viele Spieler bereits von früher und bin Super aufgenommen worden. Sind Alle sehr gute Jungs.»

Dimitri Malgin (rechts) im Duell.

Dimitri Malgin (rechts) im Duell.

Auch sein Vater Albert Malgin war natürlich zufrieden, dass man «gegen einen guten Gegner gewonnen hat. Trotzdem müssen wir die kleinen und grossen Fehler korrigieren. Wir sind langsamer geworden, darum hat der Gegner ein paar Tore geschossen. Ich habe dann gesagt, dass wir wieder mehr laufen und kämpfen müssen, um auf unseren Plan zurück zu kommen». Auffallend ist das intensive Coaching auf der Bank.  «So können die Spieler schneller verstehen, was ich will. Die Mannschaft hat gutes Potenatial, braucht aber noch Zeit.»