Conference League
Die 2. Quali-Runde ist ausgelost: Auf diese Gegner treffen der FC Basel und die anderen SFL-Vertreter

Bei der Auslosung der 2. Qualifikationsrunde der Conference League am Mittwoch haben der FC Basel, Servette und Vaduz ihre Gegner zugelost bekommen.

Jakob Weber
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Fabian Frei und der FC Basel streben die Gruppenphase an. Dafür müsste der FCB drei Quali-Runden überstehen.

Fabian Frei und der FC Basel streben die Gruppenphase an. Dafür müsste der FCB drei Quali-Runden überstehen.

Freshfocus

Am Mittwoch wurde in Nyon die zweite Runde der neuen Conference League ausgelost. Der gesetzte FC Basel bekommt es mit dem Sieger des Duells zwischen Sepsi OSK Sfântu Gheorghe (Sieger der Playoffs zur Conference League in Moldawien) und FK Partizani Tirana (Dritter in Albanien) zu tun. Servette Genf trifft auf Molde FK (Zweiter in Norwegen) und der Liechtensteiner Cupsieger FC Vaduz spielt gegen Ujpest Budapest (Cupsieger in Ungarn).

Die Spiele finden am 22. und 29. Juli statt. Der FC Basel spielt zunächst zu Hause. Servette und Vaduz starten auswärts. Die Sieger der ersten Quali-Runde und damit der definitive Gegner des FCB stehen nach dem Rückspiel am 15. Juli fest.

Für die zweite Quali-Runde gibt es neben Reise- und Organisationsspesen für den FC Basel, Servette und den FC Vaduz 350'000 Euro Startgeld. Beim Erreichen der 3. Quali-Runde würden weitere 550'000 Euro fliessen. Dann steigt auch der Schweizer Cupsieger FC Luzern in den Wettbewerb ein.

Das Erreichen der Gruppenphase der Conference League wäre aus zwei Gründen wichtig. Zum einen sind die Uefa-Prämien und die zusätzlichen Heimspiele für die Klubs eine gute Einnahmequelle. Zum anderen geht es für die Schweiz um Punkte in der Fünfjahreswertung der Uefa.

Es herrscht also ein gewisser Druck auf den vier Schweizer Vertretern, dass sie es besser machen als im letzten Jahr, in dem bis auf YB kein Schweizer Team in einer europäischen Gruppenphase stand. Basel scheiterte in der Qualifikation zur Europa League an Sofia, Servette an Reims und St. Gallen an Athen. Mal sehen, ob es in der drittklassigen Conference League mehr Schweizer Erfolge zu feiern gibt.