Conference League
Am Mittwoch wird ausgelost: Auf diese neun Teams kann der FC Basel im Europapokal treffen

Bei der Auslosung der 2. Qualifikationsrunde der Conference League am Mittwoch wird dem FC Basel nach der Voreinteilung der Uefa einer von neun möglichen Gegnern zugelost. Auch Servette und Vaduz sind mit im Lostopf, sie könnten sogar gegeneinander spielen.

Jakob Weber
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Valentin Stocker und Raoul Petretta wollen mit den FC Basel in die Gruppenphase. Dafür müsste der FCB drei Quali-Runden überstehen.

Valentin Stocker und Raoul Petretta wollen mit den FC Basel in die Gruppenphase. Dafür müsste der FCB drei Quali-Runden überstehen.

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Der FC Basel ist aufgrund seiner erfolgreichen Europapokal-Vergangenheit mit einem Klub-Koeffizient von 49,00 das höchstklassierte Team in der 2. Qualifikationsrunde der neuen Conference League und deswegen natürlich gesetzt. Auf den Plätzen folgen der FC Kopenhagen und Viktoria Pilsen.

Deswegen wird dem FC Basel und übrigens auch dem Liechtensteiner Cupsieger, dem FC Vaduz, am Mittwoch, den 16. Juni, um 13.30 Uhr in Nyon eine der unten aufgelisteten ungesetzten Mannschaften zugelost. Die Spiele finden am 22. und 29. Juli statt. Sollte der FCB auf einen Gewinner der ersten Quali-Runde treffen, steht der definitive Gegner erst am 15. Juli fest.

Für die zweite Quali-Runde gibt es für den FC Basel, den FC Vaduz und das ungesetzte Servette 350'000 Euro Startgeld. Beim Erreichen der 3. Quali-Runde würden weitere 550'000 Euro fliessen. Dann steigt auch der Schweizer Cupsieger FC Luzern in den Wettbewerb ein.

Der FCB hat das Ziel herausgegeben, die Gruppenphase der Conference League zu erreichen. Das wäre vor allem finanziell eine Erleichterung. Denn neben den Uefa-Prämien steigt auch der Marktwert der Spieler stärker, wenn diese auf internationalem Parkett spielen. Ohne die Teilnahme am Europapokal fehlen die lukrativen Angebote für FCB-Spieler. Das ist zumindest in diesem Sommer so. Einzig Arthur Cabral könnte im aktuellen Transferfenster mehr als zehn Millionen einbringen, wenn sich der FCB und Nizza oder ein allfälliger anderer Interessent einigen.

Und auch in der Setzliste wird der FCB mit der Zeit zurückfallen, wenn er mehrere Male in Folge die Gruppenphase verpassen sollte. Von den fehlenden Punkten für die Fünfjahreswertung und die Schweiz ganz zu schweigen. Es herrscht also ein gewisser Druck auf dem FCB, dass er sich besser anstellt als vor einem Jahr, als gegen CSKA Sofia früher als gewünscht Schluss war.

Die Voreinteilung der Uefa hat ergeben: Auf diese Teams kann der FC Basel in der zweiten Quali-Runde über den Platzierungsweg treffen:

- Den Sieger der 1. Quali-Runde (SQ): Sepsi OSK Sfântu Gheorghe (Sieger der Playoffs zur Conference League in Moldawien) - FK Partizani Tirana (Dritter in Albanien)

- SQ: SP La Fiorita (Cupsieger in San Marino) – Birkirkara (Vierter in Malta)

- SQ: KF Drita (Zweiter im Kosovo) – FK Decic Tuzi (Dritter in Montenegro)

- Pogoń Stettin (Dritter in Polen)

- SQ: Racing FC Union Letzebuerg (Vierter in Luxemburg) - Breidablik (Vierter in Island)