KRIENS-NIEDERLAGE

Der SC Kriens ist zu harmlos, um die Grasshoppers erneut zu ärgern

Petar Pusic jubelt nach seinem 1:0 für die Grasshoppers.

Petar Pusic jubelt nach seinem 1:0 für die Grasshoppers.

Die Krienser Fussballer verlieren in der Challenge League bei den Grasshoppers mit 0:2 (0:1).

Das erste Spiel gegen Aufstiegskandidat Grasshoppers hatten die Krienser denkwürdig mit 5:2 gewonnen. Beim zweiten Aufeinandertreffen gabs für den SCK nichts zu holen. Die Krienser Serie ohne Sieg muss weiter hochgerechnet werden: Auf 7 ist die Zahl unterdessen gestiegen (3 Unentschieden/4 Niederlagen).

Die Partie zwischen Tabellenleader GC und Kriens begann mit einem 25-minütigen ... Nichts. Die erste nennenswerte, einigermassen aufregende Szene spielte sich erst in der 27. Minute ab. Und es war das Gästeteam aus Kriens, welches im Zürcher Letzigrund eine Torchance hatte. GC-Goalie Mateo Matic musste sich am Boden mächtig strecken, um Elia Alessandrinis Schuss aus 16 Metern Distanz zu erwischen.

In der 35. Minute wurde die bis dahin aufmerksam arbeitende Kriens-Abwehr erwischt. Auf der rechten Seite wurde viel zu leger verteidigt, der klug in den freien Raum laufende Nikola Gjorgjev bediente mit seiner Hereingabe Torschütze Petar Pusic zum 1:0. Kriens-Goalie Rafael Zbinden hatte den Pass auf den Boden hechtend noch abwehren können, aber genau vor die Füsse von Pusic.

Keine Ideen und kein Tempo aus dem Mittelfeld

Kriens fand offensiv nicht wirklich statt. Erst wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff musste der GC-Torhüter noch Igor Tadics Schuss aus der Drehung parieren. Dem SCK wurden für die 1. Halbzeit 32 % Ballbesitz verrechnet (am Schluss immerhin 41 %). Angriffsaktivität war von den Kriensern einfach viel zu wenig zu sehen.

Ganz anders nach dem Seitenwechsel. Kriens legte nun den Vorwärtsgang ein. Tadic hatte 30 Sekunden nach dem Wiederanpfiff die ganz grosse Chance zum 1:1, zielte daneben. In der 49. Minute kam er für den Torschuss einen Schritt zu spät. Und in der 57. Minute schoss Dario Ulrich gefährlich aufs Tor. Das war’s dann aber auch schon wieder: Mehr Gefahr vor dem GC-Tor fand nicht mehr statt – dafür waren das Tempo, die Ideen, die Pässe aus der Krienser Mittelfeldzentrale schlicht zu bieder, viel zu harmlos.

Die Entscheidung via 2:0 führte dann Giotto Morandi in der 79. Minute im Nachschuss herbei. Kriens-Trainer Bruno Berner meinte nach dem Schlusspfiff:

Am kommenden Freitag (19.00) empfangen die Krienser im Kleinfeld den FC Schaffhausen. Man muss es den SCK-Fussballern nun schon seit einigen Wochen, wieder und wieder, zurufen: Jetzt muss endlich ein Sieg her!

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