Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Auf den Sozialen Medien wurde der Stromausfall vor dem Spiel FC Aarau gegen den FC Zürich im Brügglifeld vom Montagabend heiss diskutiert. So zum Beispiel auf Twitter, wo der FC Aarau mit seinem offiziellen Account nach den ersten Stromproblemen bekannt gab: «Stromausfall im Brügglifeld. Wir sind daran den Schaden zu beheben, die Unterbrechung dauert jedoch mindestens noch 20 bis 30 Minuten.»

Einige nehmen es mit Humor. Ein Hans-Peter Minger meint etwa mit einem Seitenhieb auf die Keba-Einspracher: «Offensichtlich kein Sport in Aarau nach 16:30 Uhr möglich.»

Twitterer «Radical» startet einen Aufruf: «Gänd denä im Brügglifeld chli Münz füre Stromautomat.» Markus Wirz traut der Aarauer Infrastruktur sowieso nicht: «Nögscht mal in Schöftland spiele. Die hend Strom.»

Sven Schoch witzelt: «Die Challenge ist eben in der League.» Der FC Aarau sei eben «auch in der Stromversorgung unterklassig», sagt User Pilot. Andreas Oppliger deklariert das Brügglifeld als «Spielfeld für Höhlenforscher».

Ein Twitterer namens Krediarello vermutet, «Aarau het warschindli d Stromrechnig vergesse z zahle». Als das Licht kurzzeitig wieder zurückkehrt, verkündet Benjamin Schlüer «Fiat Lux in Aarau». Und als das Licht dann endgültig weg ist, schreibt User «Steuerzahler»: «Macht nichts! So prügelt es sich schwieriger.»

Das Ausland ist da weniger humorvoll: Ein Jerry Savage spricht von einem «total embarrassment for both Aarau and Swiss football» – eine riesige Peinlichkeit für Aarau und den Schweizer Fussball. Und ein türkischer Twitterer sagt «Ne saçma iş» – was in etwa so viel heisst wie «Was für eine dumme Sache.»

Sehr aufgebracht äusserten sich auf Twitter auch einige Sportwetten-Spieler, weil unklar war, ob das Spiel als «annuliert» gilt oder als 0:3-Niederlage für Aarau. (NRO)