Champions League

Diese Gruppen-Gegner wünschen sich Zuffi, Xhaka und Fischer für den FCB

Heute wird der FC Basel wieder drei Gegner in der Champions-League-Gruppenphase zugelost.

Heute wird der FC Basel wieder drei Gegner in der Champions-League-Gruppenphase zugelost.

Heute Abend um 18 Uhr werden in Monaco die Gruppen für die Champions-League-Saison 2016/2017 ausgelost. Da der FC Basel direkt qualifiziert ist und damit die Teilnahme schon lange feststeht, blieb bei Spielern und Staff genügend Zeit, sich Gedanken über Wunschgegner zu machen.

Die Champions-League ist das Nonplusultra im Clubfussball. Daran teilnehmen zu können, ist Ehre genug - vor allem für einen Schweizer Verein. Für den FC Basel ist es nun schon die siebte Saison mit europäischen Fussball auf höchstem Niveau. 

Und dank der Koeffizienz-Punkte war bereits seit langem klar, dass der Meister der Saison 2015/2016 direkt für die Gruppenphase qualifiziert sein würde. So konnten sich Spieler und Staff schon lange Gedanken machen, gegen wen man denn auf der grösstmöglichen Europäischen Fussballbühne antreten möchte. 

Die Basler sind nach den Qualifikationen von Manchester City und dem FC Porto in Topf drei gelandet und dürften somit mindestens zwei grosse Namen zugelost bekommen aus den beiden ersten Töpfen. Doch was ist besser: Attraktiv oder doch lieber machbar? «Am besten so attraktiv und gleichzeitig so machbar wie möglich», sagt Michael Lang. 

Ein Engländer, aber bitte nicht Arsenal 

Auf Nachfrage sagt der FCB-Verteidiger, dass «etwas Englisches» schon sehr spannend wäre. Möglich wären aus der Premier League der Sensations-Meister Leicester City aus Topf eins sowie Manchester City und Arsenal aus Topf zwei. 

Vor allem die Londoner würden für eine spezielle Affiche sorgen. Erstens spielten der FCB und die Gunners noch nie gegeneinander, zweitens geniesst Arsenal einen hohen Beliebtheitsgrad in Schweiz und würde das Stadion sicher füllen. Aber vor allem würde der FCB auf zwei seiner Ex-Spieler treffen: Mohamed Elneny und Granit Xhaka. «Das muss nicht unbedingt schon wieder sein», sagt Taulant Xhaka zu einem möglichen Duell mit seinem Bruder. 

Bereits an der EM duellierten sich Granit und Taulant – mit dem besseren Ausgang für Granit. Natürlich sei das Aufeinandertreffen sehr speziell gewesen, sagt Taulant, aber es sei für die beiden und die ganze Familie auch sehr schwer gewesen. «Aber Arsenal als Verein an sich würde mich schon sehr reizen, weil es ein grosser Club ist.»

Nochmal Real, bitte!

Einer Meinung sind Xhaka und Lang was einen anderen grossen Verein angeht: «Real Madrid wäre super.» Gegen den aktuellen Champions-League-Sieger spielten die Basler bereits in der Gruppenphase vor zwei Jahren und kamen im Bernabéu ordentlich unter die Räder (1:5-Niederlage). 

Dennoch wünschen sich die beiden FCB-Spieler ein weiteres Duell. «Ich bin Real-Fan, und deshalb wünsche ich sie mir immer als Gegner», erklärt Lang seinen Wunsch. Und für Xhaka ist klar: «Cristiano Ronaldo ist der beste Spieler der Welt. Gegen ihn zu spielen ist sehr speziell.» Dass der Superstar, der sich im EM-Final verletzte und in dieser Saison noch nicht spielen konnte, das Spiel eventuell verpassen würde, findet Xhaka einerseits zwar schade, aber: «Dann hätten wir bessere Chancen.»

Keine Wunschgegner nennen wollte FCB-Cheftrainer Urs Fischer. «Wir können es sowieso nicht beeinflussen, also nehmen wir, was wir bekommen.»

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