Eishockey
Saisonstart geglückt: EHC Basel besiegt Thun mit 3:1

Der Auftakt in die MySports – League ist den Baslern trotz eines suboptimalen Mitteldrittels geglückt.

Reto Büchler
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Yanick Sablatnig jubelt mit seinen Teamkollegen über den ersten Sieg.

Yanick Sablatnig jubelt mit seinen Teamkollegen über den ersten Sieg.

Bild: Christoph Perren

Mit dem EHC Thun war ein eingespieltes Team, das in der Vorbereitung kein Spiel verloren und viele Tore geschossen hat, in der St. Jakob Arena zu Gast. Entsprechend selbstbewusst agierten die Gäste. Auch mit begünstigt durch eine frühe Strafe belagerten sie das Basler Tor in den ersten fünf Spielminuten. Glücklicherweise war Goalie Fabio Haller hellwach und bewahrte sein Team vor einem frühen Rückstand.

Nach und nach konnten sich die Basler, erstmals mit Verteidiger Jens Nater (mit B-Lizenz von Olten), befreien und mit der ersten Torchance in Führung gehen. Torschütze Eric Himelfarb leitete den Angriff selbst ein. Sein Sturmpartner Yanick Sablatnig passte nach seinem Flügellauf zurück, wo der Puck von Himelfarb’s Schlittschuh ins Tor fällt. Da keine Kickbewegung vorlag, zählte das Tor. Basel versuchte sofort nachzulegen und erarbeitete sich einige Möglichkeiten. In der 12. Minute wurde Alban Rexha nach einer wunderschönen Passkombination im letzten Moment vor dem gegnerischen Torhüter gefoult. Den fälligen Penalty verwertete Sablatnig zum 2:0. Basel wirbelte weiter und hatte Pech, als Massimo Cordiano zwei Sekunden vor der Sirene nur den Pfosten traf.

Der EHC lässt nach und die Gäste können ausgleichen

Im Mittelabschnitt war vom Basler Angriffswirbel nur noch selten etwas zu sehen. Zudem schlichen sich Nachlässigkeiten ein und die Balance zwischen Offensive und Defensive war nicht mehr optimal. Ein Gegentreffer war somit nur eine Frage der Zeit. In der 37. Minute war es soweit und Messerli traf zum nicht unverdienten Anschlusstreffer für die Gäste. Er erwischte den sonst tadellosen Haller zwischen den Schonern. Basel reagierte gut auf das Gegentor und hatte durch Tommaso Terzago eine Minute später die Möglichkeit den alten Vorsprung wiederherzustellen. Küenzi rettete jedoch mirakulös.

Im Schlussdrittel agierte Basel wieder kontrollierter, hatte die Partie nun im Griff. Bis zur 52. Minute musste Haller nicht mehr ernsthaft eingreifen. Wegen dem knappen Vorsprung lag trotzdem eine grosse Spannung in der Luft. Die Entspannung folgte 6 Minuten vor Spielende, als Himelfarb den Puck mit dem Handschuh auffing, ihn sich optimal bereitlegte und zum 3:1 traf. Der Schiedsrichter gab den Treffer. Die anschliessenden Reklamationen der Berner Oberländer waren aber durchaus verständlich.

Nächsten Samstag um 17:30 Uhr trifft der EHC auswärts auf Hockey Huttwil, welche mit einem 4:5 Sieg in Dübendorf ebenfalls mit einem Sieg gestartet sind.

EHC Basel – EHC Thun 3:1 (2:0, 0:1, 1:0)

St. Jakob Arena Basel– 826 Zuschauer– Schiedsrichter: Florian Steiner; Quentin Guélat, Laurent Oberson.

Strafen: 2 mal 2 Minuten gegen Basel; 1 mal 2 Minuten gegen Thun.

Tore: 6. Himelfarb {1} (Sablatnig {1}, Zubler {1}) 1:0. 12. Sablatnig {1} 2:0. 37. Messerli (Gyger, G. Reymondin) 2:1. 54. Himelfarb {2} (Sablatnig {2}, Cavalleri {1}) 3:1.

Bemerkungen: 20. Pfostenschuss Cordiano 59. Timeout Thun.

EHC Basel: Haller (ET: Guggisberg); Blaser, Cordiano, Zubler, Wieszinski; Büsser, Molina; Nater; Schwarzenbach, Alihodzic , Terzago; Cavalleri, Himelfarb, Sablatnig; Berger, Rexha, Lanz; Sahli, Kiss, Schnellmann. Headcoach: Christian Weber; AC: Adrien Plavsic. Abwesend: Steinmann, Smith, Bachofner, Studer.

EHC Thun: Küenzi (ET: Frei); Studerus, Kaufmann; Wyss, Schoch; Jaquet, Inniger; Weber; Bärtschi, J. Reymondin, Cho; Neff, Rossel, Boss; Gyger, G. Reymondin, Messerli; Fazis, Gugelmann, Kohler. Headcoach: Christoph Schenk.

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