Zunächst sah alles nach einem Sieg der Bieler aus. Die Gäste dominierten das erste Drittel und gingen durch Marc-Antoine Pouliot (14.) und Jan Neuenschwander (16.) verdient 2:0 in Führung. Letzterer Treffer war ein Shorthander.

15 Sekunden vor der ersten Pause gelang Matteo Nodari das Anschlusstor. Der Verteidiger traf zum ersten Mal in der höchsten Schweizer Liga seit dem 28. Januar 2017. Und dieses Tor gab der Partie ein total anderes Gesicht. Denn fort war die Waadtländer die klar bessere Mannschaft, war zu spüren, dass sie den Sieg mehr wollten. Das zahlte sich aus: Tyler Moy (28.), Benjamin Antonietti (39.), Mika Partanen (55.), der im zweiten Spiel für den LHC erstmals erfolgreich war, und Dustin Jeffrey (57.) sorgten für einen am Ende komfortablen Sieg. In den Direktduellen in dieser Saison steht es nun 3:2 für Lausanne.

Lausanne - Biel 5:2 (1:2, 2:0, 2:0)

6700 Zuschauer (ausverkauft). - SR Salonen/Müller, Cattaneo/Rebetez. - Tore: 14. Pouliot (Rajala, Kärki) 0:1. 16. Neuenschwander (Künzle, Forster/Ausschluss Schmutz!) 0:2. 20. (19:45) Nodari (Partanen, Genazzi) 1:2. 28. Moy (Emmerton) 2:2. 39. Antonietti (In-Albon) 3:2. 55. Partanen (Emmerton, Kenins) 4:2. 57. Jeffrey (Vermin/Strafe angezeigt) 5:2. - Strafen: je 3mal 2 Minuten - PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Rajala.

Lausanne: Zurkirchen; Trutmann, Grossmann; Lindbohm, Frick; Nodari, Genazzi; Borlat; Vermin, Jeffrey, Bertschy; Kenins, Emmerton, Partanen; Moy, In-Albon, Leone; Antonietti, Froidevaux, Zangger; Herren.

Biel: Hiller; Fey, Salmela; Kreis, Sataric; Moser, Forster; Petschenig; Riat, Pouliot, Rajala; Brunner, Fuchs, Kärki; Künzle, Diem, Hügli; Schmutz, Neuenschwander, Pedretti; Lüthi.

Bemerkungen: Lausanne ohne Boltshauser, Junland, Mitchell und Traber. Biel ohne Earl, Paupe und Tschantré (alle verletzt). - 33. Lattenschuss Bertschy.