Das Team aus dem Neuenburger Jura, trainiert vom NLA-erfahrenen Serge Pelletier (Zug, Freiburg, Ambri-Piotta), übersprang letztlich auch die Halbfinal-Hürde Thurgau souverän. Nach zwei Heimsiegen jeweils nach Verlängerung (4:3 und 5:4) und einem 1:0-Auswärtssieg in Spiel 2 gewannen die Chaux-de-Fonniers die Partien Nummern 4 und 5 mit 5:1 und 6:1.

Der HC Thurgau führte am Tag nach der Vertragsverlängerung mit Trainer Stephan Mayr während zweieinhalb Minuten im ersten Abschnitt 1:0. Alain Miéville sorgte bis zur 24. Minute mit zwei Powerplay-Toren für die Wende. Samuel Grezet, Brett Cameron, Dominic Hobi und Daniel Carbis skorten in der Folge für La Chaux-de-Fonds zum Schlussresultat von 6:1.

Der HC La Chaux-de-Fonds steht zum ersten Mal seit 2009 wieder im Playoff-Final der zweithöchsten Spielklasse. Die letzten fünf Playoff-Finals verlor La Chaux-de-Fonds gegen Chur (1999 und 2000), Servette (2002), Biel (2006) und Lausanne (2009). Den letzten Meistertitel holte der HCC vor 23 Jahren (1996).

Langenthaler Break

Im anderen Halbfinal gelang Langenthal in Olten das Break. Nach Heimsiegen in den ersten vier Halbfinals setzten sich die Oberaargauer in Olten nach einem 0:1-Rückstand mit 4:1 durch. Die Vorentscheidung fiel im zweiten Abschnitt. Oltens Stürmer Martin Ulmer verpasste das 2:0 bei einem Pfostenschuss aus kurzer Distanz das leere, offene Tor. Wenig später nützte Langenthal Strafen gegen den Oltner Clarence Kparghai (2+2 Minuten) zu zwei Powerplay-Toren innerhalb von 70 Sekunden vom 0:1 zum 2:1. Robin Leblanc erzielte drei Tore hintereinander vom 1:1 zum 4:1.

Resultate:

Meisterschaft Swiss League. Playoffs (best of 7). Halbfinals: La Chaux-de-Fonds (1.) - Thurgau (7.) 6:1 (1:1, 2:0, 3:0); Schlussstand 4:1. Olten (3.) - Langenthal (4.) 1:4 (1:0, 0:2, 0:2); Stand 2:3. - Nächstes Spiel am Freitag.