Servette revanchierte sich damit für die 1:7-Schlappe elf Tage zuvor in Lausanne. Unter den Augen von Tennisstar Stan Wawrinka, der vor der Partie einen symbolischen Puckeinwurf vorgenommen hatte, erwischten die Genfer den besseren Start. Daniel Rubin schoss die Gastgeber nach fünf Minuten verdient in Führung.

Danach kam Lausanne aber immer stärker auf. Nach einem Unterzahltor von Ronalds Kenins (nach einem Fehlpass von Cody Almond) und dem Treffer von Tyler Moy lagen die Gäste nach Spielhälfte nicht unverdient 2:1 in Führung.

Doch Servette wollte den Sieg am Ende mehr und warf im Schlussdrittel nochmals alles in die Waagschale. Schliesslich war es eine Einzelleistung von Topskorer Tanner Richard, die zum vorentscheidenden 3:2 führte. Der Nationalstürmer traf in der 48. Minute nach einem schönen Solo ins hohe Eck. Noah Rod gelang 0,8 Sekunden vor der Sirene noch das 4:2 ins leere Tor.

Dank dem elften Sieg im 15. Heimspiel verschaffte sich Servette am Playoff-Strich wieder etwas Luft (3 Punkte vor dem neuntplatzierten ZSC). Nebenbei verringerten die Genfer den Abstand auf Erzrivale Lausanne auf zwei Zähler.

Telegramm

Genève-Servette - Lausanne 4:2 (1:1, 1:1, 2:0)

6428 Zuschauer. - SR Lemelin/Hebeisen, Kaderli/Wüst. - Tore: 5. Rubin (Jacquemet) 1:0. 12. Kenins (Ausschluss Borlat!) 1:1. 29. Moy (Trutmann) 1:2. 33. Douay (Richard, Tömmernes) 2:2. 48. Richard (Mercier) 3:2. 60. (59:59) Rod (ins leere Tor) 4:2. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 Minuten gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: Richard; Junland.

Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Vukovic, Martinsson; Mercier, Bezina; Kast; Wick, Almond, Rod; Douay, Richard, Winnik; Skille, Romy, Rubin; Fritsche, Berthon, Maillard.

Lausanne: Zurkirchen; Lindbohm, Frick; Trutmann, Junland; Nodari, Genazzi; Borlat; Moy, Emmerton, Kenins; Vermin, Jeffrey, Bertschy; Benjamin Antonietti, In-Albon, Leone; Froidevaux, Zangger; Schelling.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bouma, Fransson und Völlmin, (alle verletzt), Simek, Dufner und Bozon (alle überzählig), Wingels (überzähliger Ausländer), Lausanne ohne Boltshauser, Herren und Simic (alle verletzt), Grossmann (krank) und Mitchell (überzähliger Ausländer). - Timeout Genève-Servette (60.) und Lausanne (58.). Lausanne von 57:58 bis 59:59 ohne Torhüter.